Freitag, 22. Januar 2016

Nach Istanbuler Anschlag: Sonderpatrouillen an belebten Orten

Mehr als eine Woche nach dem Terroranschlag auf eine Reisegruppe mit zehn deutschen Todesopfern in Istanbul hat die Türkei Sonderpatrouillen an belebten Orten eingeführt.

In Istanbul kam es kürzlich zu einem Anschlag.
In Istanbul kam es kürzlich zu einem Anschlag. - Foto: © APA/Reuters

Ein Spezialteam von rund 800 Polizisten soll unter anderem in Bezirken mit Sehenswürdigkeiten und in öffentlichen Verkehrsmitteln rund um die Uhr im Einsatz sein, berichtete der Sender CNN Türk am Freitag.

Wann genau die Patrouillen beginnen sollen, blieb zunächst unklar. Die Beamten in zivil dürften Informationen über Personen sammeln, die sie als „verdächtig“ einstuften und gegen sie „vorgehen“, berichtete CNN Türk weiter.

Ein Selbstmordattentäter hatte am 12. Jänner in der Istanbuler Altstadt zehn deutsche Touristen mit in den Tod gerissen. Die türkische Regierung macht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für die Tat verantwortlich, die sich bisher aber nicht dazu bekannt hat.

apa/dpa

stol