Dienstag, 12. Dezember 2017

Nach Schnee und Regen: Feuerwehren im Dauereinsatz

Auf den Schnee am Vormittag folgte noch am Montagabend der Regen. Und das nicht zu knapp. In weiten Teilen des Landes mussten die Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume oder steckengebliebener Fahrzeuge wieder und wieder ausrücken. Die Vinschgauer Staatsstraße musste zwischenzeitlich zwischen Kastelbell und Latsch gesperrt werden. Mittlerweile wurde der Streckenabschnitt für den Verkehr wieder freigegeben.

Auch in Leifers musste die Freiwillige Feuerwehr ausrücken. - Foto: FFW Leifers
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Auch in Leifers musste die Freiwillige Feuerwehr ausrücken. - Foto: FFW Leifers

„Das Wetter hat sich beruhigt“, fasst Meteorologe Dieter Peterlin am frühen Dienstagmorgen auf seinem Twitter-Kanal die Situation zusammen. Der Niederschlag, der die ganze Nacht über in weiten Teilen Südtirols anhielt, werde in den nächsten ein bis zwei Stunden überall nachlassen.

Für die Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren ein Moment zum Verschnaufen – etliche von ihnen, vom Vinschgau bis ins Unterland – mussten im Laufe der Nacht wiederholt zu technischen Einsätzen ausrücken, insgesamt zählt der Landesfeuerwehrverband 60 Einsätze.

Foto: FFW Branzoll

Vinschger Staatsstraße unterbrochen

Ob in Penon, Wiesen oder Latsch, etliche Straßen mussten von umgestürzten Bäumen befreit werden, es kam zu Steinschlägen und kleineren Überschwemmungen. Auch die Wehrleute der Berufsfeuerwehr mussten immer wieder Äste von den Verkehrswegen der Landeshauptstadt entfernen. In St. Christina blieb aufgrund von Glatteis ein Lkw liegen.

Foto: FFW St. Christina

Auch bei Burgeis mussten Wehrleute der FFW Burgeis und der FFW Mals einem Lkw-Fahrer aus der Patsche helfen.

Foto: ww

Zwischen Kastelbell und Latsch musste die Vinschgauer Staatsstraße am Vormittag nach einem Steinschlag kurzzeitig gesperrt werden. Der Landeszivilschutz ruft Autofahrer dazu auf, wegen der Glätte vorsichtig und langsam zu fahren.

stol

stol