Sonntag, 30. August 2015

Nach Wirbelsturm „Erika“ kämpft Karibikstaat Dominica mit den Folgen

Nach den Verwüstungen durch Wirbelsturm „Erika“ kämpft der Karibikstaat Dominica mit den Folgen. Premierminister Roosevelt Skerrit erklärte am Samstagabend (Ortszeit) einige Regionen des Inselstaates zum Katastrophengebiet.

Der Wirbelsturm hat in Santo Domingo großen Schaden angerichtet.
Der Wirbelsturm hat in Santo Domingo großen Schaden angerichtet. - Foto: © LaPresse

Dies sei notwendig, um „zielgerichtet“ auf den Verlust von Leben und Eigentum zu reagieren und mit Aufräumarbeiten zu beginnen, sagte Skerrit laut dem örtlichen Nachrichtenportal „Dominica News Online“. Besondere Priorität solle der 30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Roseau gelegene Douglas- Charles-Flughafen bekommen.

Die Auswirkungen des Tropensturms „Erika“ hatten auf der östlichen Karibikinsel Dominica mindestens 35 Menschen das Leben gekostet.

Der Premier hatte zuvor auf seiner Internetseite um Spenden für die Bevölkerung und zum Wiederaufbau des Landes gebeten. Die Karibische Entwicklungsbank (CDB) hatte der Regierung bereits am Freitag ein Soforthilfedarlehen von 200 000 US-Dollar (180 000 Euro) zugesagt.

„Erika“ hat sich derweil am Wochenende auf seinem Weg in Richtung USA weiter abgeschwächt und zu einem Tiefdruckgebiet entwickelt. Laut Angaben der Nationalen Wetterbehörde (NWS) könne es aber ab Sonntag im Süden und im Zentrum des US-Staates Florida zu heftigen Regenfällen kommen. Auch starke Windböen würden erwartet.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) stellte seine Unwetterwarnungen zu „Erika“ vorerst ein. Weiterhin beobachtet würden aber die beiden Wirbelstürme „Jimena“ und „Ignacio“, die sich im östlichen Pazifik Richtung Hawaii bewegten.

dpa

stol