Mittwoch, 28. September 2016

Naturns: Vermisster Erntehelfer (33) verletzt aufgefunden

Seit Dienstagabend war in Staben, einer Fraktion der Gemeinde Naturns, nach einem 33-jährigen Erntehelfer gesucht worden. Am frühen Mittwochnachmittag wurde der Mann verletzt aufgefunden.

Stundenlang wurde in Staben nach einem Erntehelfer gesucht. Am frühen Nachmittag wurde er gefunden: Er lebt. - Foto: Franzi
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Stundenlang wurde in Staben nach einem Erntehelfer gesucht. Am frühen Nachmittag wurde er gefunden: Er lebt. - Foto: Franzi

Suchtrupps entdeckten den Mann gegen 13 Uhr in der Nähe von Schloss Juval. Das Team des Rettungshubschraubers und die Bergrettung bargen den Mann, dann wurde er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus von Meran eingeliefert. Er soll mittelschwere Verletzungen aufgewiesen haben. Was dem Mann zugestoßen war, ist derzeit noch ungeklärt.

Galt seit Montag als vermisst

Der Erntehelfer aus der Slowakei galt seit Montag als unauffindbar. Da der 33-Jährige erst seit dem Wochenende in Südtirol ist, lagen zunächst wenige Informationen über ihn und sein Fernbleiben vor. Als feststand, dass der Mann abgängig war, startete am Dienstagabend eine Suchaktion (STOL hat berichtet). Der 33-Jährige hält sich zum ersten Mal in Südtirol auf.

Suche gegen Mitternacht abgebrochen

Gesucht wurde im Großraum um Schloss Juval. Mehrere Einsatzkräfte standen bis tief in die Nacht im Einsatz. Das Suchgebiet wurde mit einem großen Suchscheinwerfer ausgeleuchtet. Die Freiwilligen Feuerwehren von Tschars und Staben, der Bergrettungsdienst mit Suchhunden und die Carabinieri waren ausgerückt. Gegen Mitternacht wurde die Suche vorerst abgebrochen. Ergebnislos.

Zur Mittagszeit waren rund 80 Mann auf der Suche nach dem 33-Jährigen. - Foto: FF

  

Mittwochmorgen: Suchtrupps brachen wieder auf

Am frühen Mittwochmorgen brachen die Suchtrupps erneut auf. Zudem stand ein Hubschrauber aus der Schweiz im Einsatz, der für Handyortung spezialisiert ist. 

Ein Spezialhubschrauber aus der Schweiz fliegt über das Suchgebiet. Der Helikopter ist auf Handyortung spezialisiert. - Foto: FF

  

Im Laufe des Vormittags wurden weitere Feuerwehren der Umgebung alarmiert, berichtete Florian Semenzato, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Tschars, um die Mittagszeit im Gespräch mit STOL. Die Wehren von Staben, Tschars, Naturns, Tschirland und Tabland, die Bergrettung von Meran, von Latsch, von Schlanders, von Lana und Schnals, die Flächen- und Fährtensuchhunde der Bergrettung, die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes, die Flugrettung Rega aus Chur (Schweiz), die Carabinieri Naturns sowie die Finanzwachen von Schlanders und Meran waren ausgerückt. Gegen Mittag waren rund 80 Mann im Einsatz, sie durchkämmten das Gebiet in Rastersuche.

Am frühen Nachmittag dann endlich die gute Nachricht.

stol

stol