Donnerstag, 01. Oktober 2015

Nepal, fünf Monate danach: Südtirol hilft weiter

Mit 206.000 Euro wird das Land neun Notstandsprojekte in Nepal nach dem Erdbeben im April unterstützen, die von ehrenamtlich tätigen Organisationen und Vereinen eingereicht wurden.

Badge Local
Foto: © LaPresse

Die Projekte wurden innerhalb 18. August 2015 bei einer entsprechenden Ausschreibung des Amts für Kabinettsangelegenheiten in der Landesabteilung Präsidium und Außenbeziehungen eingereicht. Dort wurden sie entsprechend der vorgesehen Kriterien bewertet. Alle Projekte wurden genehmigt.

Die Organisationen und Vereine, die die Projekte umsetzten werden sind: „Asia Onlus Bolzano“, „Associazione Pro Nepal“, „Ethical Project“, „Associazione Amici Trentini Onlus“, „EcoHimal Südtirol-AltoAdige“, „Medici dell'Alto Adige per il Mondo“, „Associazione Beppe e Rossana Mantovan“, „Ai.Bi. Associazione Amici dei Bambini“ und „Hilfe für Kinder der Welt“.

Fast alle dieser Organisationen haben bereits in der Vergangenheit mit dem Land im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zusammengearbeitet. Sie alle haben aktive Partnerschaften mit Vereinen oder Institutionen in Nepal. Die meisten Projekte kommen den Menschen in Zentral- und Ostnepal zugute so z.B. in den Distrikten Dhading, Gorkha, Kavrepalanchok, Ramechhap und Sindhupalchok.

Unterkünfte dringend benötigt

Der Großteil der Vorhaben konzentriert sich auf den Bau von Notunterkünften und somit den Kauf von Baumaterialien, insbesondere von Wellblechen. Andere Vorhaben zielen auf die Wiederherstellung von privaten Gebäuden und Schulen, psychologische Unterstützung für die Opfer des Erdbebens und Unterstützung für lokale Nahrungsmittelsicherheit ab. Insgesamt investiert das Land 206.000 Euro in die neun Notstandsprojekte in Nepal.

stol