Mittwoch, 23. September 2015

Nichts geht mehr: Mega-Stau auf der A22

Wer am Mittwoch über den Brenner musste, der hatte denkbar schlechte Karten: Mit weit über zehn Kilometern Stau war an ein reibungsloses Weiterkommen auf der A22 nicht zu denken.

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Archivbild - Foto: © STOL

Um kurz nach 10 Uhr ging bei der Verkehrsmeldezentrale die erste Meldung ein: Auf der Brennerautobahn, zwischen Sterzing und Brenner, stockte der Verkehr gehörig.

Schuld daran war eine Baustelle auf der Höhe von Gossensaß. Aufgrund dieser ist die Brennerautobahn-Nordspur im betroffenen Abschnitt derzeit nur einspurig befahrbar.

Eine Maßnahme, die seit dem späten Vormittag für große Verkehrsprobleme sorgte: Ab Brixen ging es weitestgehend nur schleppend voran. Gegen 14 Uhr hatte der Stau eine Länge von 16 Kilometern erreicht. Zum Vergleich: Zwischen Bozen und Gargazon liegen 17 Kilometer.

Ausweichen auf die Staatsstraße: Keine gute Idee

Ein Ausweichmanöver über die Brennerstaatsstraße lag nahe, doch auch dort krochen die Fahrzeuge seit dem späten Vormittag Stoßstange an Stoßstange Richtung Brenner. Ab Freienfeld herrschte Kolonnenverkehr und Stau wegen Überlastung.

Stau löst sich langsam auf

Die gute Nachricht zum Schluss: Seitdem am frühen Nachmittag die Maximallänge von 16 Kilometern Stau erreicht wurde, nimmt die Verkehrsbelastung auf der A22 wieder ab. Gegen 16 Uhr wurden „lediglich“ noch zehn Kilometer Stau zwischen Brixen und Brenner gemeldet, am Abend waren es noch zwei Kilometer.

Der Verkehr auf der A22-Südspur floss indessen ohne größere Probleme.

stol

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