Mittwoch, 20. November 2019

Nord- und Südtirol nun digital verbunden

Am 20. November ist am Reschenpass die grenzüberschreitende Breitbandverbindung zwischen Nord- und Südtirol umgesetzt worden.

LH Kompatscher hat gemeinsam mit Tirols LH Platter (Mitte) und Landesrätin Zoller-Frischauf (r.) die grenzüberschreitende Breitbandverbindung in Nauders am Reschenpass aktiviert.
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LH Kompatscher hat gemeinsam mit Tirols LH Platter (Mitte) und Landesrätin Zoller-Frischauf (r.) die grenzüberschreitende Breitbandverbindung in Nauders am Reschenpass aktiviert. - Foto: © Land Tirol/Kathrein

Der Abbau digitaler Grenzen wurde am Mittwoch in Nauders (Bundesland Tirol) durch die Inbetriebnahme der neuen Nord-Süd-Datenachse vollzogen. Durch diese Verbindung ist die gesamte Europaregion an die internationalen Netzknoten Mailand und Frankfurt angebunden.

Zusammenschluss vollzogen

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Mittwoch, gemeinsam mit seinem Tiroler Amtskollegen Günther Platter und der Tiroler Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, den Zusammenschluss vollzogen.

„Der Breitbandzusammenschluss Tirol-Südtirol lässt uns – als eine vieler konkreter Maßnahmen - in der Europaregion Schritt für Schritt zusammenrücken“, freut sich Landeshauptmann Kompatscher. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur sei ein wichtiges Anliegen der Südtiroler Landesregierung: „Das Breitband sichert und schafft neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum, vernetzt unser Land mit der Welt und macht uns so zukunftsfähig“, hebt Kompatscher hervor.

„Flächendeckende Dateninfrastruktur“

Auch für Tirols Landeshauptmann Günther Platter sei dies ein wichtiger Schritt, um die Europaregion zusammenwachsen zu lassen: „Der Glasfaser-Zusammenschluss zwischen Tirol und Südtirol bringt nicht nur technische Verbesserungen und mehr Versorgungssicherheit für die Gemeinden diesseits und jenseits des Reschen, sondern markiert den erfolgreichen Abschluss des jahrelangen Aufbaus einer flächendeckenden Dateninfrastruktur innerhalb der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino.“

Für die Tiroler Digitalisierungslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf sei es heute „nicht mehr so wichtig, wo man sich befindet, sondern dass eine gute Internetverbindung zur Verfügung steht. Das bietet allen Regionen abseits der Zentren neue Möglichkeiten innerhalb der modernen Arbeitswelt.“

lpa