In Reith im Alpbachtal (Bezirk Kufstein) wurde etwa ein Pkw mit 4 Personen an Bord von einer Mure erfasst und leicht beschädigt. Die Personen blieben unverletzt. Auch in Mariastein und Auffach in der Wildschönau (ebenfalls Bezirk Kufstein) wurden Straßen teils verlegt. <h3> Auto erfasst</h3>In Reith im Alpbachtal ereigneten sich mehrere Murenabgänge. Diese verschmutzten die Alpbacher Landesstraße stark und machten sie teils unbefahrbar. Dabei kam es auch zu dem Vorfall, bei dem das Auto erfasst wurde.<BR /><BR />In Mariastein rückten die Einsatzkräfte wegen einer 4 Meter breiten und rund 3 Meter vom Hang abgerutschten Schlammlawine aus. Diese verlegte einen Fahrstreifen der darunterliegenden Landesstraße. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Verletzt wurde auch in diesem Fall niemand. <h3> 5 Meter breiter Hangrutsch</h3>Wenig später kam es in Auffach zu einem 5 Meter breiten Hangrutsch, der die einspurige Gemeindestraße verlegte. Der Hangrutsch hatte sich in einem sehr steilen Waldstück oberhalb der Gemeindestraße gelöst und stoppte letztlich in einer flachen Wiese unterhalb der Straße.<BR /><BR />Vom Unwetter betroffen war auch die Stadt Kitzbühel. Im Bereich des Alten Spitals führte die Verklausung des Pfarraubaches zu Überschwemmungen, meldete die Stadtfeuerwehr, die mit 30 Mann und 5 Fahrzeugen im Einsatz stand.<h3> Großflächige Überschwemmungen</h3> In Kirchbichl (Bezirk Kufstein) stand indes laut einem Bericht des ORF Tirol eine Bahnunterführung teils unter Wasser. Großflächigere Überschwemmungen bzw. schwere Schäden blieben im Bundesland aber aus.<BR /><BR /> Am Samstag war die dritthöchste Unwetter-Warnstufe (Orange) ausgegeben worden, diese wurde am gestrigen Sonntag auf Gelb herabgestuft. Allerdings bereitet die erhöhte Wasserführung am Inn und seinen Zubringern wegen Niederschlag und Gletscherschmelze Sorgen – heute Früh rechnet man mit einem Höhepunkt des laut Berechnungen 5- bis 10-jährlichen Hochwassers.