Mittwoch, 04. April 2018

Numerus-Clausus-Plan für Grödner-und Sella-Joch

Kommt im Sommer die Kontingentierung des Verkehrs auf das Grödner und Sellajoch? „Beschlossen ist noch gar nichts, aber die Kontingentierung ist die konkreteste Variante. Und dass nichts kommt, will auch niemand“, sagt Umweltlandesrat Richard Theiner.

Das Grödner Joch.
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Das Grödner Joch.

Innerhalb April muss eine Lösung zur Verkehrsberuhigung definiert sein, so der Landesrat. 3 Arbeitsgruppen – je eine für das Technische, eine für das Rechtliche und eine für die Kommunikation – mit insgesamt rund 50 Leuten arbeiten seit vergangenem November an einem neuen Modell zur Verkehrsberuhigung.

Dabei war eines von vornherein klar: Die letztjährige Premiere mit einer eintägigen Passsperre pro Woche wurde gleich ad acta gelegt. „Wir wollen nicht mehr einen Pass schließen. Es soll Neues erprobt werden. Und dazu liegen jetzt mehrere Vorschläge auf dem Tisch und innerhalb April muss geklärt werden, welches neue Modell erprobt werden soll“, sagte Landesrat Richard Theiner gestern auf Anfrage. Nichts tun, sei jedoch keine Variante. Das stehe jetzt schon fest.

Die konkreteste Variante sehe laut Theiner von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr eine Deckelung des Verkehrs vor und zwar ab 1. Juli und bis 31. August. Wobei noch nicht entschieden sei, wie viele Fahrzeuge pro Tag die Pässe befahren dürfen. Dadurch sollen wildes Parken und Staus vermieden werden.

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol