Mit Blick auf die aktuelle Lage nach der Jerusalem-Erklärung Trumps betonte Pizzaballa: „Das Heilige Land ist ein faszinierendes Land, reich an Geschichte und Tradition, das wir nicht besitzen, sondern dem wir dienen sollen – für die gesamte Menschheit.“Ausdrücklich verwies er auf Papst Franziskus, der Jerusalem als Stadt des Friedens bezeichnet hatte. „Das ist sie aber nicht, wenn eine Seite davon ausgeschlossen wird.“ An dem Gottesdienst nahm auch der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas teil.Trump hatte mit seiner Entscheidung, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft dorthin zu verlegen, den Konflikt erneut angeheizt. Der Schritt löste vor allem in muslimischen und arabischen Ländern heftige Proteste aus.In den palästinensischen Gebieten kam es seither wiederholt zu Gewalt.apa