Freitag, 05. Februar 2021

Pegel der Etsch soll für Suche nach Vermissten gesenkt werden

Bei der Suche nach Peter Neumair und Laura Perselli, die mittlerweile seit 31 Tagen verschwunden sind, starten Ermittler und Einsatzkräfte einen neuen Versuch: Am morgigen Samstag soll der Pegel der Etsch gesenkt werden. Bei weniger Wasserführung sollte es leichter sein, den Fluss abzusuchen.

Der gesenkte Pegel sollte die Suchaktion erleichtern.
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Der gesenkte Pegel sollte die Suchaktion erleichtern. - Foto: © DLife
Das wurde am gestrigen Donnerstag bei einer Sitzung am Sitz der Bozner Berufsfeuerwehr besprochen, an der – teils über Videokonferenz – Vertreter der Berufsfeuerwehr, der Bezirksverbände der Freiwilligen Feuerwehren von Bozen und Unterland, der Rettungshundestaffel, der Wasserrettung, der Carabinieri, der Finanzwache, der Flugstaffel der Finanzwache und der Staatspolizei teilnahmen.

Ebenso mit dabei waren Vertreter des Zivilschutzes der Provinz Trient, der Berufsfeuerwehr Trient, der Stauwerkbetreiber sowie von Alperia Greenpower. Gerade letztere können es möglich machen, dass die Etsch weniger Wasser führt und so den Einsatzkräften die Suche nach Peter Neumair und Laura Perselli, deren Körper im Fluss vermutet werden, erleichtern.

Alperia präzisiert in einer Pressemitteilung, dass es die Programmierung der Anlagen ermögliche aufgrund bereits seit Monaten vorgesehener Instandhaltungsarbeiten, den Pegel der Etsch um maximal 20 bis 30 Zentimeter abzusenken. Dies sei aufgrund bereits vorgesehener und programmierter Arbeiten in den Anlagen von Glurns möglich.


rc/stol