Dienstag, 3. Mai 2022

Pistenrettung Weißes Kreuz: 3344 Einsätze in 11 Skigebieten

In 11 Skigebieten leistete die Pistenrettung des Weißen Kreuzes zwischen November 2021 und April 2022 Pistendienst: In den Skigebieten Kronplatz, Drei Zinnen, Schwemmalm, Obereggen, Speikboden, Klausberg, Carezza, Reinswald, Ladurns, Plose und Gitschberg/Jochtal verzeichneten die rund 100 aktiven Pistenretter 3344 Einsätze.

Zu über 3000 Einsätzen wurde die Pistenrettung in der abgelaufenen Wintersaison gerufen. - Foto: © HARALD WISTHALER

Die meisten Ausrückungen der Retter waren samstags und sonntags sowie zwischen 11 und 13 Uhr nötig. 86 Prozent der Einsätze betrafen Skiunfälle, 10 Prozent Snowboard-Unfälle. Mit knapp 17 Prozent waren Knieverletzungen die häufigsten Traumata, welche die Pistenretter zu versorgen hatten.

„Das Arbeitsaufkommen entsprach in etwa jenem vor der Pandemie“, blickt Barbara Siri, die Präsidentin des Weißen Kreuzes, zurück. „Für unsere Retter selbst war es eine Gott sei Dank unfallfreie Saison.“ Siri erinnert, dass die Pistenrettung auch zahlreiche schwere Einsätze bewältigt habe. „Dank der guten Ausbildung und der Professionalität unserer Mitarbeiter konnten alle Notfälle problemlos abgewickelt werden“, lobt sie.

In den meisten Fällen mussten die Sanitäter verunfallte Skifahrer behandeln. - Foto: © HARALD WISTHALER



„Dazu beigetragen haben aber auch unsere Partner: die Landesnotrufzentrale, die Kollegen der Flugrettung, die Skiliftgesellschaften, die Bergrettung und natürlich die Behörden. Ihnen gebührt unser Dank.“ In Sachen Ausbildung weist Weiß-Kreuz-Direktor Ivo Bonamico auf die erste Spezialausbildung für den Pistendienst bei Weltcuprennen hin. „Hier haben wir eng mit dem Dienst für Rettungs- und Notfallmedizin des Sanitätsbetriebs zusammengearbeitet“, ist Bonamico dankbar. „Für solche Dienste braucht es eine spezielle Ausbildung, weil sie eine riesengroße Herausforderung sind.“

Weiters kündigt er an, dass es im Herbst wieder eine Pistenretter-Ausbildung geben werde, um das Team zu vergrößern. „Wir bekommen immer wieder Anfragen, neue Skigebiete zu betreuen, weshalb es auch mehr Personal braucht“, betont der Direktor.

stol

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