Donnerstag, 30. Mai 2019

Probleme bei der Kinderbetreuung: 2 von 3 Eltern betroffen

Hatte man vor einiger Zeit noch den Fortschritt in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Blick, sorgt man sich bei Familienallianz und Elterninitiative inzwischen darum, den Status quo zu halten.

Viele Frauen wissen nicht mehr, wie sie Kind und Beruf unter einen Hut bringen sollen.
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Viele Frauen wissen nicht mehr, wie sie Kind und Beruf unter einen Hut bringen sollen. - Foto: © shutterstock

„Das kann es nicht sein: Wir brauchen endlich ein stimmiges Gesamtkonzept in der Familienpolitik“, forderte Christa Ladurner am Mittwoch. Immer mehr Frauen wollen und müssen arbeiten. Doch wenn es dann an die Familienplanung geht, wird es schwierig.

Viele Frauen wissen dann nicht mehr, wie sie Kind und Beruf unter einen Hut bringen sollen: Allein 2018 haben 986 Frauen deswegen gekündigt. „Südtirol Heute“ hat ebenfalls davon berichtet.

Die Wünsche der Eltern seien vielfältig – „und wir sprechen hier nicht von kleinen Zahlen, bei der Elternumfrage erreichen diese Wünsche Werte von 60 Prozent“: flexiblere Arbeitszeiten, Wartestand in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes, kontinuierliche Sommerbetreuung, Betreuungseinrichtungen vor Ort, mehr Ganztagsschulen und verlängerte Öffnungszeiten bei Kinderhorten und Kindergärten.

D/ih

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol