Donnerstag, 02. Dezember 2021

Projekt „Lebenswald pflanzen“: 30 Cent für einen Baum in Uganda

„Lebenswald pflanzen“ ist ein Projekt des diözesanen Amtes für Dialog und des diözesanen Missionsamtes und will zu mehr ökosozialer Gerechtigkeit sowie zur CO2-Kompensation beitragen und dazu dienen, ein Stück Zukunft aktiv mitzugestalten. Unabhängig ob Pfarrei, Verein, Schulklasse, Betrieb oder Privatperson – das Projekt „Lebenswald pflanzen“ steht allen Interessierten offen.

1-   Bischof Muser mit dem Laienmissionar Antonio Pizzi, der für das Projekt in Uganda verantwortlich ist
1- Bischof Muser mit dem Laienmissionar Antonio Pizzi, der für das Projekt in Uganda verantwortlich ist - Foto: © MICHAEL PEZZEI
Die Gegend um Kitanga in der Diözese Kabale in Uganda ist hügelig und karg, eignet sich aber hervorragend zur Aufforstung. Das Missionsamt der Diözese Bozen-Brixen konnte dort bereits im Jahre 2009 in Zusammenarbeit mit dem Laienmissionar Antonio Pizzi und Pfarrer Fr. Gaetano Batanyenda 150.000 Pinien pflanzen und damit wichtige Erfahrungen für die Aufforstung sammeln.

Von diesen Erfahrungen berichtete der Laienmissionar Antonio Pizzi vor kurzem in einer Mittelschule in Brixen. Dabei hat er aufgezeigt, wie diese Bäume heute das Mikroklima positiv beeinflussen und die Wälder dafür sorgen, dass mehr Wasser im Boden gespeichert wird, was die Bodenerosion verhindert; zudem sind die Bäume zu einer Einnahmequelle für die einheimische Bevölkerung geworden.

Auch die Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen beteiligt sich am Aufforstungsprojekt in Uganda, denn „Lehre und Forschung im Bereich Nachhaltigkeit gehören zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Hochschule“, so Dekan Alexander Notdurfter.

Das aktuelle Projekt sieht vor, dass rund 16 Hektar Grund von der Pfarrei angekauft werden; dann wird diese Fläche von den vielen wildgewachsenen Pflanzen befreit und für die Bäumchen vorbereitet. Die angekauften Setzlinge werden in der Folge gepflanzt und ein ganzes Jahr lang gepflegt. Das Projekt baut die Mitarbeit von mindestens 30 Menschen ein, die für die Arbeit auch eine kleine Vergütung bekommen.

Ein Baum kostet 30 Cent

Sowohl der Ankauf als auch die Vorbereitung des Grundstücks sowie die Pflege der Bäumchen, sind in diesen 30 Cent inbegriffen. Darüber hinaus bekommen all jene, die ein Stück „Lebenswald“ pflanzen eine Dankes-Urkunde und speziell für Schulklassen gibt es zusätzlich noch ein Geschenk, das seinerseits mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun hat.

Wer am Projekt „Lebenswald pflanzen“ mitmachen möchte, kann einen Betrag überweisen (für jene, die eine Spendenquittung brauchen, gibt es ein eigenes Konto) – beide Konto-Daten sind auf der Internetseite www.bz-bx.net/lebenswald abrufbar.


stol

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