Dienstag, 14. Juli 2015

Quästoren beraten: Terrorgefahr in Südtirol?

Wie sicher ist Italien? Diese Frage haben sich am Montag die Quästoren des Staates gestellt. In Rom waren sie zu einer Sitzung zusammengekommen. Das Thema „Terrorismus“ stand unter anderem auf der Tagesordnung. Für Südtirol hat Quästur Lucio Carluccio am Treffen teilgenommen.

Quästor Lucio Carluccio
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Quästor Lucio Carluccio - Foto: © STOL

„Das Treffen war sehr nützlich“, heißt es in einer Aussendung der Bozner Quästur. „Es bot Gelegenheit, die verschiedenen Erfahrungen abzugleichen.“ Erfahrungen zu Terrorismus, Einwanderung und Ausstattung mit Ressourcen. Diese Themen standen auf der Tagesordnung.

Was den Terrorismus in Südtirol anbelangt, so habe man, abgesehen von den bisher bekannten Episoden – im Januar wurde ein mutmaßlicher IS-Sympathisant ausgewiesen – keine weiteren Vorkommnisse verzeichnet. Die Sicherheitsmaßnahmen seien bereits damals verschärft worden, schreibt die Quästur.

Mehr Personal, neue Fahrzeuge

Zum Thema „Einwanderung“ wolle man mittels neuer IT-Maßnahmen die Abläufe abkürzen wolle. Und was die Ausstattung mit Ressourcen angehe, verweist die Quästur auf die Zukunft: Für 2015 und 2016 seien Gelder für mehr Personal und neue Fahrzeuge vorgesehen.

stol

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