Bange Minuten, die ihm arg zusetzen, hat ein Gargazoner in einem Linienbus zwischen Burgstall und Gargazon erleben müssen. „Die Politik muss endlich aufwachen, dass wir Bürger unsere Sicherheit zurückbekommen“, sagt Manuela F., die Mutter des Opfers.<BR /><BR />Was ist geschehen? Der 18-jährige Oberschüler aus Gargazon stieg am Donnerstag kurz nach 21 Uhr in den Linienbus ein, um nach Hause zu fahren. „Er hat den Fehler gemacht, dass er sich in die Mitte des Busses gesetzt hatte, ganz vorne wären noch andere Leute gewesen“, sagt die Mutter. „Ganz hinten saß eine Gruppe Dunkelhäutiger. Auf der Höhe des Unternehmens Dr. Schär in Burgstall setzte sich plötzlich einer der Männer neben ihn und sprach ihn an.“<BR /><BR />Plötzlich hielt der Unbekannte dem Gargazoner ein Klappmesser mit einer etwa 10 Zentimeter langen Klinge zum Bauch. „Der Mann verlangte die Wertsachen, weshalb er ihm mein Sohn seine Geldtasche gegeben hat“, sagt Manuela F., die Mutter des Opfers. „Nachdem er dann etwa 40 Euro aus der Geldtasche genommen hatte, gab sie der Mann meinem Sohn wieder zurück.“ Zudem habe der Räuber dem Gargazoner ein Handy und Kopfhörer abgenommen.<h3> Anzeige bei Carabinieri</h3>„Auf der Höhe von Gargazon fuhr der Linienbus dann langsamer“, sagt die Mutter. „Der Unbekannte sagte zu meinem Sohn, dass er sitzen bleiben und mit ihm nach Bozen fahren soll.“ Sobald sich aber die Bustür öffnete sei der junge Gargazoner aufgestanden. „Er stieß den Räuber beiseite und lief aus dem Bus und sofort nach Hause“, weiß sie.<BR /><BR />Dann wurden sofort die Carabinieri alarmiert, die den Bus vor Bozen gestoppt haben. „Der Mann war aber schon über alle Berge“, sagt die Gargazonerin. Anzeige wurde bei den Burgstaller Carabinieri erstattet, die nun mithilfe der Videoaufnahmen im Bus hoffen, den Täter zu fassen.<BR /><BR /> Laut Beschreibungen soll der Täter zwischen 17 und 19 Jahre alt sein. <BR />Manuela F. betont, dass solche Vorfälle auf der Tagesordnung stünden – hauptsächlich in den Abendstunden. So habe sie es von den Carabinieri erfahren. „Es wäre wohl das Mindeste, in einem öffentlichen Transportmittel sicher zu sein“, fordert die besorgte Mutter.<BR />