Dienstag, 09. August 2016

Rettungseinsatz an der Großen Zinne

Die Bergrettung Hochpustertal hat mit Unterstützung des Rettungshubschraubers Pelikan 1 am Dienstagmorgen 2 Alpinisten aus Österreich aus der Nordwand der Großen Zinne gerettet.

2 Alpinisten mussten aus der Nordwand der Großen Zinne gerettet werden.
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2 Alpinisten mussten aus der Nordwand der Großen Zinne gerettet werden. - Foto: © D

Die beiden Österreicher waren Montagfrüh über die Hasse-Brandler-Route aufgestiegen, hatten aber am Abend aufgrund von Müdigkeit und auch der Nässe der Risse ihre Tour oberhalb des Biwacks abgebrochen.  

Wirt hört leise Rufe

Der Wirt der Drei-Zinnen-Hütte hatte am Abend leise Rufe gehört und ein zu Tal stürzendes Licht gesehen, dann aber nichts weiter vernommen. Als er am Dienstagmorgen Hilferufe hörte, alarmierte er die Bergrettung Hochpustertal. Diese rückte mit 13 Mann aus und verständigte die Notrufzentrale 118, die ihrerseits auch den Rettungshubschrauber Pelikan 1 zum Einsatz rief.

Witterung behinderte Bergung durch Hubschrauber

Eine Bergung mittels Hubschraubers war aufgrund des starken Nebels zunächst nicht möglich. Die Bergretter stiegen daher zu Fuß bis zum Ringband auf. Von dort hatten sie Sprechkontakt zu den 2 Alpinisten, die ihnen mitteilten, dass sie zwar erschöpft, sonst aber unversehrt seien.

Alpinisten nicht verletzt

Die Bergretter warfen ihnen das Seil zu und sicherten die beiden aufs Ringband. Als sich im dichten Nebel ein Fenster auftat, konnten die beiden Geretteten und ihre Retter mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 1 von der Südseite aus zu Tal gebracht werden.

stol/ru

stol