„Dolomiten“: In einer Woche treten Sie Ihr neues Amt als Generalstaatsanwalt in Molise an. Was erwarten Sie sich?Guido Rispoli: Nüchtern betrachtet ist es ein weiterer Schritt auf der Karriereleiter. Aber mich hat eigentlich die Neugier auf eine neue Herausforderung angetrieben. Meine erste Wahl wäre Trient gewesen. Aber da gab es dienstältere Anwärter. Als jüngster Generalstaatsanwalt Italiens obliegt mir immerhin die Koordination von 3 Staatsanwaltschaften (Campobasso, Isernia und Larino), das ist sicher interessant, und außerdem kenne ich Molise noch nicht.„D“: Dafür müssen Sie einige Kilometer zurücklegen ....Rispoli: Rund 800. Glauben Sie nicht, dass es mir leicht fällt, weit weg von Südtirol zu sein – im Gegenteil. In den 1960er Jahren ist unsere Familie von Mailand nach Meran gezogen. Mein Vater hat Südtirol und die Menschen hier sofort ins Herz geschlossen. Er hat meinem Bruder und mir immer gesagt: Wir müssen es uns verdienen, hier zu leben. Das hat mich sehr geprägt._________________________Das gesamte Gespräch mit Noch-Staatsanwalt Rispoli lesen Sie in der Wochenendausgabe der "Dolomiten". Interview: Roberta Costiuc