Wie können wir die Sicherheit Europas in einer globalisierten Welt gewährleisten? Welche Chancen verbergen sich hinter der Energiekrise? Wie können wir europäische Innovation fördern? 11 junge Südtiroler durften sich bei der diesjährigen Ausgabe des Europäischen Forum Alpbach mit diesen Fragen auseinandersetzen.<BR /><BR />Vom 21. August bis 2. September trafen sie in Nordtirol auf führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler und konnten gemeinsam mit jungen Stimmen aus aller Welt in Seminaren, Workshops und Kamingesprächen Visionen, Träume und Lösungsvorschläge unter dem Titel „The New Europe“ ausarbeiten.<BR /><BR /><b>Euregio, Minderheitenschutz und Rechte der Natur</b><BR /><BR />Alljährlich ermöglicht Club Alpbach Südtirol Alto Adige (CASA) – dank großzügiger Unterstützung von Spendern – jungen Menschen die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach, das jährlich etwa 4000 Besucher zählt.<BR /><BR />Zusätzlich zum offiziellen Programm des EFA organisiert der ehrenamtliche Verein vielfältige Veranstaltungen vor Ort, die die Themenschwerpunkte des Forums mit Südtiroler Lokalbezug verbinden: Während der Tiroltage wurde mit den Euregio-Clubs – Club Alpbach Tirol und Club Alpbach Trentino – beim traditionellen „Aperitivo Alpbachiano“ über die relevantesten Fragen zur Euregio in Bezug auf Jugend, Mobilität, Kultur und vieles mehr diskutiert.<BR /><BR />Beim Kamingespräch mit Günther Rautz, Head of Institute des Instituts für Minderheitenrecht der EURAC, organisiert in Zusammenarbeit mit Club Alpbach Senza Confini, sprachen die Stipendiaten über Sprachminderheiten; beim Kamingespräch mit Alex Putzer, Forscher an der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa und UN-Experte für „Harmony with Nature“ wurden die sozialpolitischen Aspekte des Klimaschutzes diskutiert.<BR /><BR />Ein alljährlicher Fixpunkt ist zudem die Career Lounge, die heuer ihr 10-jähriges Jubiläum feiert und jungen Menschen die Möglichkeit bietet, mit führenden Experten aus Technologie, Wirtschaft, Politk und anderen Bereichen in Austausch zu treten und sich wertvolle Karrieretipps einzuholen.<BR /><BR /><b>Die Welt trifft sich in Alpbach</b><BR /><BR />„Das EFA bietet eine einzigartige Chance auf spannende Menschen aus aller Welt zu treffen, neue Meinungen und Realitäten kennenzulernen, sich damit auseinanderzusetzen und sie zu diskutieren“, resümiert eine Stipendiatin.<BR /><BR />CASA-Präsidentin Bibimaya Larice freut sich, dass die Gruppe der Südtiroler Stipendiaten bunt gemischt war und unterschiedliche Studienhintergründe abgebildet wurden. „Besonders schön war es, dass der CASA 3 rumänische Stipendiaten des Forums aufgenommen hat. Allgemein ist die Diversität der rund 600 Stipendiaten, die aus Afrika, Europa, Asien und Lateinamerika stammen, einzigartig. Das macht Alpbach so besonders.“<BR /><BR />Der CASA hat sich für das kommende Vereinsjahr einiges vorgenommen und wird die Bewerbungsphase für ein Alpbach-Stipendium im Februar 2023 starten.