Freitag, 26. August 2016

Sabes: Mitarbeiter beschreiben sich als motiviert und kompetent

Die meisten Stunden am Tag verbringt der arbeitende Mensch nicht da, wo er es am liebsten möchte – sondern an der Arbeit. Dies vor Augen geführt, erschließt sich die Bedeutung von gutem Betriebsklima von selbst. Der Sanitätsbetrieb hat seines nun getestet. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Gut aufgehoben im Job: Die meisten Mitarbeiter im Sanitätsbetrieb haben Lust auf ihren Job.
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Gut aufgehoben im Job: Die meisten Mitarbeiter im Sanitätsbetrieb haben Lust auf ihren Job. - Foto: © shutterstock

Über nichts lässt sich so gut jammern wie über die Arbeit. Mal ist sie zu viel, mal zu lang, mal schlichtweg die falsche. Doch die Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebs stimmen in diesen Kanon des Beklagens offensichtlich nicht ein.

Befragte empfinden sich als kompetent und motiviert

In einer Befragung, die das „Laboratorio Management e Sanità“ aus Pisa im Auftrag des Betriebs im Februar und März dieses Jahre durchgeführt hat, bezeichnet sich der Großteil der 2421 Teilnehmer – 26 Prozent aller 9500 Mitarbeiter haben effektiv an der Umfrage beteiligt – als kompetent und motiviert. 64 Prozent geben an, dass es sie voll oder zumindest teilweise freut, im Sanitätsbetrieb zu arbeiten. Und 56 Prozent würden eine Arbeit dort voll oder zumindest teils einem Kollegen empfehlen.

Eine gute Meinung vom Chef

Auch die oft zitierten „Probleme mit dem Chef“ scheinen im Sanitätsproblem nicht der Rede wert. Der Großteil der Angestellten bewertet den direkt Vorgesetzten gut. 60 Prozent geben laut einer Aussendung des Sanitätsbetriebs an, dass regelmäßig Treffen zum Informationsaustausch stattfänden und 37 Prozent haben das Gefühl, dass ihre Verbesserungsvorschläge ernstgenommen und berücksichtigt werden.

IT als großer Schwachpunkt

Das große Problem im Südtiroler Sanitätsbetrieb hätte man wohl auch ohne Umfrage ausfindig machen können: die Technik. 53 Prozent der Verantwortlichen sind der Meinung, dass das IT-System viel zu wenig zur Unterstützung der Arbeit und Tätigkeiten beiträgt. Und ganze 32 Prozent sind der Meinung, dass die zur Verfügung gestellten Daten nicht ausreichen, um auf deren Basis wichtige Entscheidungen treffen zu können.

Was der Chef des Betriebs, Generaldirektor Thomas Schael, zu den Ergebnissen der Studie sagt, können Sie im Video sehen und hören.

stol

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