Montag, 19. März 2018

Sachwalterschaft: Beratung und Hilfe in allen Bezirken

Eine Sachwalterschaft braucht es immer dann, wenn Menschen ihr Leben nicht mehr alleine im Griff haben. Beratung und Hilfe gibt es ab jetzt in allen Bezirken und vielen Gemeinden Südtirols. Möglich wird dies durch die Unterstützung des Südtiroler Gemeindenverbandes und der Autonomen Provinz Bozen Südtirol.

Wenn Menschen ihr Leben nicht mehr alleine im Griff haben, können sie sich an einen Sachwalter wenden. Dieser betreut und begleitet Betroffene in verschiedenen Lebenssituationen.
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Wenn Menschen ihr Leben nicht mehr alleine im Griff haben, können sie sich an einen Sachwalter wenden. Dieser betreut und begleitet Betroffene in verschiedenen Lebenssituationen.

Das Jahr 2018 bringt eine bedeutende Erleichterung für alle Familien, die eine Sachwalterschaft beantragen müssen. Der bewährte Dienst kommt ab sofort noch näher zu den Bürgern.

Wird jemand etwa durch fortgeschrittenes Alter, Demenz, Schlaganfall, durch Krankheit, Unfall, Behinderung oder Suchtabhängigkeit zum Betreuungsfall, kann das Gericht einen Sachwalter als offiziellen Helfer einsetzen.

Betroffene Familien finden dank eines Abkommens des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit mit dem Südtiroler Gemeindenverband und der Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen Südtirol ganz in ihrer Nähe die Unterstützung und den Beistand, um die nötigen Schritte einzuleiten.

Sprechstunden, Hilfe bei Gerichtsanträgen und Beratungen werden in allen Bezirken monatlich, beziehungsweise in einigen Gemeinden im zweimonatlichen Rhythmus angeboten.

Sachwalter helfen in bestimmten Lebenslagen

Der Sachwalter unterstützt die Betroffenen so gut wie möglich. Er kümmert sich um die ihm anvertraute Person und sorgt für ihr Wohl. Er verwaltet das Geld, vertritt sie bei Ämtern und erledigt Behördengänge.

Zentrale Anlaufstelle für die Beantragung einer Sachwalterschaft ist seit über 10 Jahren die Dienststelle für Sachwalterschaft des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit in Bozen.

Sozialsprengel dienen als Anlaufstellen

Nun sind die Anlaufstellen nicht mehr nur in der Landeshauptstadt aufzufinden, sondern auch in den Sozialsprengeln der Gemeinden Brixen, Bruneck, Innichen, Neumarkt, St. Ulrich in Gröden, Sterzing, Schlanders und Mals. InMeranund inBozen finden die Beratungen hingegen in den jeweiligen Büros des Dachverbandes statt.

Zwei erfahrene Juristinnen informieren und begleiten die betroffenen Personen und ihre Familien und nehmen ihnen den Weg zum Gericht in Bozen ab, wo der Antrag für eine Sachwalterschaft zu deponieren ist. Damit ersparen sich Bürger viele Umstände und lange Wege. Das ist eine große Erleichterung für alle.

Weitere Informationen: www.dsg.bz.it

stol 

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