Donnerstag, 09. Januar 2020

Särge mit Unfallopfern in die Heimat überführt

Traurige Abfahrt: Am Krankenhaus Bruneck wurden am Mittwoch gegen 12.30 Uhr 5 von insgesamt 6 Särgen mit den Leichnamen der Unfallopfer von Luttach zurück in die Heimat nach Deutschland überführt, wo sie dann bestattet werden.

5 der 6 Opfer von Luttach wurden nach Hause gebracht.
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5 der 6 Opfer von Luttach wurden nach Hause gebracht. - Foto: © DLife/LO

2 deutsche Leichenwagen und ein Leichenwagen aus Italien wurden dabei eingesetzt. Bei der Organisation der Transporte wurden die Angehörigen der Unfallopfer von den Mitarbeitern der Botschaft und vom Krankenhaus Bruneck unterstützt.

Unterstützung durch Botschaft und Spital

Die Botschaft stand den Angehörigen mehrere Tage lang zur Seite, um die bürokratischen Angelegenheiten zu erledigen. „Auch wir – das Krankenhaus Bruneck – haben mitgeholfen, damit alles rasch erledigt werden konnte“, berichtet der Direktor des Gesundheitsbezirks Bruneck, Walter Amhof. „Der Austausch der Dokumente mit dem Ausland verlief sehr reibungslos.“

Notfallseelsorge und Psychologen gefordert

Der Psychologische Dienst des Krankenhauses und die Notfallseelsorge seien den Angehörigen 3 Tage lang zur Seite gestanden – von der Früh bis spät am Abend. „Pro Familie wurden 2 Notfallseelsorger bzw. Psychologen zugeteilt“, sagt Amhof.

Solch schwierige Situationen werden sehr unterschiedlich verarbeitet – der Stress kann für die Angehörigen extrem werden bis hin zum Zusammenbruch.

hof