Es begann harmlos: A. P. wollte nach einer Kontrolle auf der Stadtbus-Linie 5 eine Strafe ausstellen – für einen Pakistaner.Dann tauchten jedoch zwei Freunde des Pakistaners auf. Diese wollten den SASA-Kontrolleur dazu überreden, ein Auge zuzudrücken und die Strafe nicht zu verhängen. A. P. ließ sich aber nicht beirren.Während der Pakistaner ruhig blieb, rastete einer seiner Freunde aus. Er bedrohte und beleidigte den Kontrolleur. Dieser kündigte an, die Polizei zu rufen. Daraufhin schubste der Mann den Kontrolleur und spuckte ihm ins Gesicht.Noch bevor A. P. die Polizei rufen konnte, versetzte der Mann ihm einen Schlag mit dem Fuß – ähnlich einem Karate-Angriff – und traf mit seinem Schuh Kinn und Hals des Kontrolleurs.A. P. erlitt ein Peitschenschlagsyndrom. Heilungsdauer: vorerst zehn Tage. „Gott sei Dank hat er nicht meine Zähne getroffen“, gab A. P. gegenüber den „Dolomiten“ an. A. P. sagte auch, er kenne den Aggressor – allerdings nur flüchtig.Die Polizeibeamten der Fahndungsabteilung der Quästur versuchen nun, den Mann auszuforschen. Dabei könnten auch Videoaufzeichnungen, die im Bus gemacht wurden, eine entscheidende Hilfe für die Ermittler sein.hof/"D"