Montag, 21. November 2016

Schiffe kollidieren im Ärmelkanal – Seeleute per Helikopter geborgen

Der Sturm „Angus“ fegt über den Süden Englands. Bei schwerem Seegang ist im Ärmelkanal ein Frachtschiff mit einem Lastkahn kollidiert und auf eine Sandbank gedriftet. Hubschrauber holten elf Besatzungsmitglieder von Bord.

Vor der englischen Südküste fegte am Sonntagabend ein schwerer Sturm (Archivbild).
Vor der englischen Südküste fegte am Sonntagabend ein schwerer Sturm (Archivbild). - Foto: © APA/EPA

Ein Frachtschiff ist vor Südengland mit einem Lastkahn zusammengestoßen und auf einer Sandbank auf Grund gelaufen. Die Küstenwache schickte am Sonntag Hubschrauber, um die Besatzung des Frachters in Sicherheit zu bringen. 11 der 23 Seeleute an Bord seien an Land geholt worden.

Die fast 200 Meter lange „Saga Sky“, die nach Angaben von Schifffahrtsexperten in Hong Kong registriert und 20 Jahre alt ist, wurde nach Angaben der britischen Küstenwache vom Abend an einen sicheren Ankerplatz bei Dover geschleppt.

Der Frachter sei leck geschlagen und es drang Wasser ein, teilten die Seenotrettungs-Organisation RNLI einem Bericht des Senders BBC zufolge mit. Die „Saga Sky“ war bei Samphire Hoe in der Nähe von Dover mit dem Lastkahn kollidiert, der Steine geladen hatte. Nach Angaben der Küstenwache hatte der Frachter Antrieb und Steuerung verloren und war auf eine Sandbank im Ärmelkanal aufgelaufen.

Laut RNLI gab es keine Anzeichen, dass Treibstoff auslaufe. Die Wetterbedingungen seien besonders schwierig, sagte Steve Carson von der Küstenwache. Am Sonntag fegte der Sturm „Angus“ über den Süden Großbritanniens hinweg. Die Behörden warnten indes vor Überschwemmungen und starken Windböen. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde.

dpa

stol