Bereits am Samstagnachmittag waren die Beamten der Staatspolizei Bozen nach Gries und ins Don-Bosco-Viertel ausgerückt, da dort in drei verschiedenen Wohnungen eingebrochen worden war.Da die Quästur davon ausging, dass es sich um Einbrecher von außerhalb handelte, wurden auch die Straßenpolizei von Bozen und die Einsatzzentrale der Autobahn von Trient benachrichtigt, um sich auf die Suche nach den Flüchtigen zu machen.Und tatsächlich: Noch vor Mitternacht konnten die Straßenpolizisten von Verona ein verdächtiges Fahrzeug anhalten. Die Insassen, ein 25-jähriger Bulgare und ein 27-jähriger Tscheche, waren beide bereits in der Vergangenheit wegen Einbruchs anbelangt worden.Eine Feile gibt den AusschlagDie beiden Männer verhielten sich, so heißt es in der Presseaussendung von der Quästur, sehr auffällig und konnten nicht erklären, warum sie sich auf der Autobahn aufhielten und wohin sie unterwegs seien.Beim genaueren Hinsehen bemerkten die Beamten eine Feile in einer der Taschen auf der Rückseite der Sitze, woraufhin sie zur Durchsuchung des Fahrzeugs überschritten. Sobald sie die Autotüren öffneten, entdeckten sie umgehend eine große Menge Diebesgut: Nicht nur Schmuckstücke in Gold und Silber, sondern auch Geldtaschen, Bargeld, teure Uhren und sogar einen ganzen Safe, der aus der Mauer geschlagen wurde und eine Menge Edelsteine, Geld und Aktien enthielt.Autobahn-Ticket als fehlendes IndizNeben dem Diebesgut stellten die Beamten zudem Einbruchswerkzeug sicher, darunter unterschiedlich große Messer und Schraubenschlüssel, außerdem einen gefälschten Führerschein und ein entscheidendes Indiz, dass es sich um die gesuchten Einbrecher handelte: Das Autobahn-Ticket, das zeigte, dass die Männer in Bozen Süd eingefahren waren. Messer, Schraubenschlüssel und ein Autobahn-Ticket - Foto: Quästur BozenDaraufhin verständigten die Beamten von Verona umgehend ihre Kollegen in Bozen und brachten das Diebesgut zurück nach Südtirol. Die beschlagnahmten Wertgegenstände passten mit der von den Bestohlenen angegebenen Beute zusammen.Während die beiden geschnappten Männer auf ihr Urteil warten, gehen die Ermittlungen weiter: Es soll festgestellt werden, ob noch weitere Personen in die Einbrüche verwickelt waren.stol/liz