Dass viele trotzdem immer noch in der digitalen Steinzeit surfen, liegt laut Georg Plattner, Direktor der Rundfunkanstalt Südtirol RAS, nicht zuletzt daran, dass sie bei ihren alten, für schnelles Web untauglichen Anschlüssen und Betreibern verharren.Dies, obwohl mittlerweile in allen Gemeinden Südtirols mindestens ein Betreiber Breitband-Internet anbiete, in vielen sogar zwei oder mehr.Südtiroler oft mit untauglichen Anschlüssen im Web unterwegs Laut dem RAS-Direktor weiß "ein großer Teil der Südtiroler - Bürger wie Unternehmen - gar nicht, wie viele gute Anbieter es mittlerweile auf dem Breitbandmarkt gibt"". Die Folge sei , dass viele daher noch immer bei ihren alten, für schnelles Web untauglichen Anschlüssen und Betreibern verharrten.„Es gibt sehr gute Alternativen“ "Dies, obwohl es mittlerweile zahlreiche gute Alternativen gibt", erklärt Plattner.Fakt sei, dass in allen Gemeinden Südtirols mindestens ein Breitband-Anbieter verfügbar sei, in vielen Gemeinden sogar zwei und mehr. "Ein großer Vorteil ist zudem, dass seit dem letzten Jahr in allen Gemeinden entlegene Häuser, Betriebe oder Schutzhütten – aber auch Kunden, die mit ihrem derzeitigen Betreiber nicht zufrieden sind - per Satellit ans Breitbandnetz angebunden werden können, und zwar vom heimischen Unternehmen Brennercom und mit einer Kapazität bis zu 10 Mbit/s", so der RAS-Direktor.Ziehe man diese Möglichkeit mit in Betracht, steige der Prozentsatz der Breitband-Haushalte und Betriebe in Südtirol gar auf nahezu 100 Prozent.