Mittwoch, 29. November 2017

Schreck auf MeBo: 87-jährige Geisterfahrerin wird gestoppt

Am Mittwochmorgen kam es auf der Schnellstraße MeBo zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall: Eine Geisterfahrerin sorgte dort bei Pendlern für Angst und Schrecken, bis sie bei Terlan aus dem Verkehr gezogen werden konnte.

Autofahren auch noch im hohen Alter: Wie stehen Sie dazu? Symbolbild
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Autofahren auch noch im hohen Alter: Wie stehen Sie dazu? Symbolbild

Der Alarm ging um 6.30 Uhr ein. Im Einsatz stand ein Streifenwagen der Staatspolizei, der in der Nähe war. Der Anlass: Eine Geisterfahrerin hatte sich auf die nach Bozen führende Fahrbahn verirrt. Die Frau wollte von der Einfahrt Eppan nach Bozen, fuhr aber tatsächlich in die falsche Richtung gen Meran.

Auf der Höhe von Terlan ist es den Ordnungshütern schließlich gelungen, die Falschfahrerin im Mercedes anzuhalten. Die 87-jährige Frau aus Eppan hatte ihren Fehler anscheinend selbst bemerkt und wollte eigenständig in eine Raststätte einfahren.

Die Folgen: Unfall und Führerscheinentzug

Kurz zuvor war es auf der MeBo zu einem Unfall gekommen. Ein nach Süden fahrender Opel Corsa hatte versucht, der Geisterfahrerin auszuweichen und hatte in der Folge die Leitschienen gestreift. Die zwei Insassen (28 und 36 Jahre alt und aus dem Kosovo stammend) erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden vom Weißen Kreuz Etschtal versorgt uns ins Bozner Krankenhaus gebracht. 

Der Geisterfahrerin wird nun für zwei Jahre der Führerschein entzogen, sie muss mit einer Geldstrafe zwischen 2066 und 8025 Euro rechnen und das Auto wird für drei Monate stillgelegt.

STOL möchte wissen: Autofahren auch noch im hohen Alter - Wie stehen Sie dazu? STIMMEN SIE AB?

stol

stol