Donnerstag, 17. August 2017

Schutzhütten: Im Notfall nicht erreichbar

Der Leiter der Bergrettung Pustertal, Josef Auer nimmt kein Blatt vor den Mund: „Eine Schutzhütte verdient ihren Namen nur, wenn sie erreichbar ist und dazu zählt auch die telefonische Erreichbarkeit,“ sagt er im Tagblatt „Dolomiten“ am Donnerstag.

Im Notfall muss eine Schutzhütte für die Rettungskräfte telefonisch erreichbar sein.
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Im Notfall muss eine Schutzhütte für die Rettungskräfte telefonisch erreichbar sein. - Foto: © D

So sei zum Beispiel die alte Schwarzensteinhütte im Ahrntal bereits öfters nicht erreichbar gewesen, kritisiert Josef Auer. Landesnotrufzentrale und Bergrettung haben Samstagnacht stundenlang vergeblich versucht, nach dem Notruf eines Arbeiters den Wirt der Schwarzensteinhütte zu erreichen.

In solchen Fällen müssen Rettungsmannschaften nachts mehrstündige Anmarschwege bewältigen, um festzustelllen, ob eine vermisste Person eventuell auf einer Hütte war.

Nicht nur bei der Schwarzensteinhütte, auch bei anderen Hütten in Südtirol habe es bei Rettungseinsätzen keine telefonische Auskunft gegeben.

Landeshauptmann Arno Kompatscher will sich für eine Verbesserung einsetzen, wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Donnerstag berichtet. 

D/hof

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol