Montag, 01. Januar 2018

Schwere Verletzungen durch Böller in Nord-, Ost- und Südtirol

Zum Jahreswechsel hat es in Innsbruck, in Virgen im Osttirol sowie auch in Meran teils schwere Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern gegeben.

Schön, aber gefährlich: Wegen unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern kommt es immer wieder zu Unfällen.
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Schön, aber gefährlich: Wegen unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern kommt es immer wieder zu Unfällen. - Foto: © LaPresse

Innsbruck: Hand zerfetzt

Ein 30-jähriger Ungar ist am Neujahrstag in Innsbruck durch eine Rakete schwerst verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, hob der Mann den am Boden liegenden, offenbar noch nicht ausgelösten Feuerwerkskörper auf und versuchte, diesen anzuzünden. Dabei explodierte die Rakete und zerfetzte dem 30-Jährigen nahezu die gesamte linke Hand.

Der Schwerstverletzte wurde von Rettungssanitätern sowie einem Notarzt erstversorgt und anschließend in den Schockraum der Universitätsklinik Innsbruck eingeliefert. Dort wurde er operiert. Zu dem Unfall war es gegen 6.00 Uhr im Innsbrucker Stadtgebiet gekommen.

Osttirol: Von Rakete am Hals getroffen

In Virgen in Osttirol wurde ein 35-jähriger Einheimischer in der Nacht von einer Rakete im Halsbereich getroffen. Der Osttiroler hatte auf einer Wiese vor seinem Haus ein sogenanntes Batteriefeuerwerk gezündet. Nach der Erstversorgung durch seine Freundin, Notarzt und Rettungsteam wurde er in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert und dort stationär aufgenommen.

Meran: Einwanderer an Hand verletzt

Am Thermenplatz in Meran hat sich ein 46-Jähriger aus Bangladesch schwere Verletzungen an einer Hand zugezogen. Der Mann wurde im Meraner Krankenhaus bereits einer Operation, um die Finger der Hand zu retten. 

apa/stol

stol