Ganze 23 Prozent entschieden sich bei der Frage „Inwieweit fühlen Sie sich sicher, wenn Sie bei Dunkelheit allein durch die Straßen Ihres Wohnviertels gehen?“ für die Option „sehr sicher“, weitere 50 Prozent setzten ihr Kreuz bei „ziemlich sicher“. Im Vergleich zum Jahr 2019 bleibt das Ergebnis damit relativ konstant. Die Pandemie ist in dieser Hinsicht also kein richtungsweisender Faktor.<BR /><BR />Sehr wohl verändert hat sich jedoch die Zahl jener Menschen, die angaben, ihr Haus überhaupt nicht zu verlassen. Waren es 2019 noch 3 Prozent der Befragten, die sich für diese Option entschieden, wurden daraus 2021 schon 6 Prozent. <BR /><BR />Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:<BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="211726" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR /><b>Unbehagen ist in den Städten und bei Frauen deutlich größer</b><BR /><BR />Eine deutliche Sprache spricht derweil der Vergleich der Gemeinden und der Geschlechter. Während sich in den ländlichen Gemeinden 30 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner nachts „sehr sicher“ fühlen, sind es in den Ortschaften mit 10.000-50.000 Einwohnern nur 20 Prozent. Besonders groß ist das Unbehagen in der Landeshauptstadt, wo sich nur 8 Prozent der Befragten für diese Option entschieden. <BR /><BR />Ähnlich einschlägige Antworten liefert die Gegenüberstellung von Männern und Frauen. „Sehr sicher“ bzw. „ziemlich sicher“ fühlen sich über 80 Prozent der Männer und nur 64 Prozent der Frauen. Letztere gaben darüber hinaus mit 23 Prozent an, sich „etwas oder sehr unsicher“ zu fühlen oder nachts gar nicht alleine aus dem Haus zu gehen (6 Prozent).