Freitag, 10. September 2021

Sommerlager der Jungschar: Abenteuer und Gemeinschaft erleben

Zahlreiche Kinder und Jugendliche verbrachten auch diesen Sommer wieder einige Tage bei den Zelt- und Hüttenlagern der Katholischen Jungschar Südtirols. Nach dem Vorweisen eines Green Passes oder eines Nasenflügeltests genossen die Gruppen ihre Zeit miteinander und erlebten viele Abenteuer.

Erneut genossen viele Kinder und Jugendliche einen tollen Sommer mit der Katholischen Jungschar Südtirols.
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Erneut genossen viele Kinder und Jugendliche einen tollen Sommer mit der Katholischen Jungschar Südtirols. - Foto: © Jungschar
In ganz Südtirol wurden von den Ortsgruppen der Jungschar von Juni bis September wieder zahlreiche Zelt– und Hüttenlager organisiert. Diese Sommerlager haben in vielen Ortsgruppen schon eine jahrzehntelange Tradition, auf die sich die Jungscharkinder und Ministranten besonders freuen.

„Vor allem in dieser Zeit, wo gemeinsame Aktivitäten, ohne Abstand und ohne Maske, leider nicht mehr zur Selbstverständlichkeit gehören, sind solche Sommerlager wertvoll“, so Magdalena Ferdigg, 2. Vorsitzende der Katholischen Jungschar Südtirols. Alle Anwesenden mussten zu Beginn des Sommerlagers den Green Pass oder einen negativen Nasenflügeltest vorweisen. Nur unter dieser Voraussetzung konnten die Zelt- und Hüttenlager ohne weitere strenge Regeln abgehalten werden.

Buntes Programm


Die Gruppenleiter der Jungschar- und Minigruppen organisieren die Sommerlager selbst und betreuen und begleiten die Kinder währenddessen: „Ein großes Dankeschön und Lob gelten unseren Ehrenamtlichen. Jeden Sommer lassen sie sich ein vielfältiges Programm einfallen, das abenteuerlich, kreativ, actionreich und besinnlich ist“, so Ferdigg. Die 2. Jungscharvorsitzende spricht aus Erfahrung, denn sie und ihr Team haben im August ein Zeltlager für die Jungschar- und Minigruppe Milland durchgeführt.

Der 12-jährige Fabian und die 9-jährige Amely, Jungscharkinder aus Milland, waren beim Zeltlager dabei und erzählen: „Am besten gefallen haben uns das Schlafen im Zelt, die vielen coolen Spiele, der Spaß und dass die Gemeinschaft zusammenwächst.“ Auch Ferdigg betont, dass bei den Zelt- und Hüttenlagern das Gruppengefühl und auch die Beziehung zwischen Kindern und Ehrenamtlichen, die oft wichtige Bezugspersonen für die Kinder sind, gestärkt werden.





Jungscharhäuser und Zeltplatz der Jungschar ausgebucht


Auch dieses Jahr waren die Strukturen der Jungschar, wie die Jungscharhäuser in Nobls und San Lugano und der Zeltlagerplatz in Unterfennberg wieder sehr beliebt und ausgebucht. Um die 1000 Kinder und Jugendliche nutzten die Strukturen der Jungschar, viele andere buchten Selbstversorgerhäuser anderer Vereine. Ein Dank gilt der Familienagentur der Provinz Bozen, welche die Zelt- und Hüttenlager finanziell unterstützt.




Die Katholische Jungschar Südtirols (KJS) ist die größte Kinderorganisation in Südtirol und besteht seit 1953. In fast jeder Pfarrei gibt es Jungschar- und Ministrantengruppen. Insgesamt gibt es über 9000 Jungschar- und Ministrantenkinder in Südtirol. Sie werden von circa 2000 ehrenamtlichen Gruppenleitern betreut.

stol