Freitag, 30. März 2018

Steiermark: Mann verschiebt defektes Auto - eingeklemmt

Ein Oberösterreicher ist am Abend des Gründonnerstags auf der Pyhrnautobahn von seinem eigenen Fahrzeug eingeklemmt und verletzt worden. Dies teilte die Landespolizeidirektion am Karfreitag mit. Der Mann hatte eine Panne und wollte seinen Kleintransporter bei der Abfahrt Mautern aus dem Gefahrenbereich schieben. Dabei geriet der Wagen ins Rollen und drückte ihn gegen die Leitschiene.

Der Wagen des Mannes geriet ins Rollen und drückte ihn gegen die Leitschiene.
Der Wagen des Mannes geriet ins Rollen und drückte ihn gegen die Leitschiene. - Foto: © APA

Der 61-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems war zusammen mit seiner gleichaltrigen Lebensgefährtin aus dem Bezirk Braunau mit einem Kleintransporter auf der A9 Richtung Liezen gefahren. Kurz vor der Abfahrt Mautern (Bezirk Leoben) wurde gegen 18.45 Uhr die hintere Antriebswelle defekt. Der Mann konnte das Fahrzeug noch auf die Abfahrt lenken und wollte dann mit seiner Beifahrerin den Kleintransporter in Richtung der B113 schieben. Er selbst schob an der Fahrerseite bei geöffneter Tür, seine Freundin an der Rückseite des Autos.

Plötzlich begann der Wagen auf der abschüssigen Straße schneller zu rollen. Der 61-Jährige wollte zur Handbremse greifen, wurde aber mitgerissen und eingeklemmt. Er erlitt Brustkorbverletzungen und wurde von einer Ambulanz in das Krankenhaus Kalwang eingeliefert.

apa

stol