Montag, 01. August 2016

Straßen und Mobilität: Aktionsplan fürs Burggrafenamt

Vorhaben in punkto Straßennetz und Mobilität haben die Abteilungsdirektoren kürzlich mit den Gemeindevertretern Burggrafenamts besprochen.

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Um die Eingriffe in den Bereichen Tiefbau, Straßendienst und Mobilität mit den Zielen Sicherheit und Nachhaltigkeit aber auch Kosteneinsparung aufeinander abzustimmen, gab es kürzlich ein vom Ressort von Landesrat Florian Mussner organisiertes Treffen mit den Gemeinde- und Bezirksvertretern des Burggrafenamts.

Neben Asphaltierungsarbeiten die auf verschiedenen Teilstücken der Landes- bzw. Staatsstraßen in fast allen Gemeinden wie Algund, Burgstall, Eppan, Gargazon, Hafling, Marling, Meran, Mölten, Nals, Riffian, Schenna sowie Terlan, Ulten und Vöran bereits begonnen wurden, gibt es auch einige Sicherheitseingriffe zum Steinschlagschutz etwa auf den Straßen in Lana und Tisens, in Moos in Passeier und in Lana. Die Stützmauern verbessert werden auf den Straßen in Marling und in Ulten.

Verbreitert werden hingegen kleiner Abschnitte der Staatsstraßen in Moos in Passeier, in Riffian, in St. Leonhard in Passeier und in Vöran.

Im Bereich Tiefbau arbeite das Land die Mehrjahresprogramme ab und führe Eingriffe an Brücken oder zum Steinschlagschutz nach den entsprechenden Prioritätenlisten durch, erklärte der Direktor der Landesabteilung Tiefbau Gustavo Mischi. Weitergearbeitet werde am Küchelbergtunnel, also an der Umfahrung von Meran, wobei die Arbeiten für den nächsten Teil noch innerhalb des Jahres ausgeschrieben werden sollen.

Voran gehe, so Mischi, auch der Ausbau der Straße sowie der Erneuerung der Tunnels und der Brücken ins Ultental. In Algund soll ein Fahrbahnteiler entstehen und in St. Leonhard in Passeier wird am Jaufenpass eine Lawinenschutzgalerie gebaut. Außerdem gibt es Arbeiten zur Verbesserungen der Brücken im Passiertal ebenso wie der Straßen in Stuls und Riffian.

Was für die Gemeinden in punkto öffentlicher Personennahverkehr, insbesondere hinsichtlich der Haltestellen und Fahrpläne zu beachten ist, erläuterte der Direktor der Landesabteilung Mobilität Günther Burger. Der Bahnhof Meran spiele eine Schlüsselrolle im Hinblick auf die Elektrifizierung der Vinschger Bahn, der Durchbindung der Bahnlinie Bozen-Meran-Mals und der Potenzierung der Bahnlinie Bozen Meran, unterstrich Burger und verwies auf die Neugestaltung des Bahnhofsareals, als Verkehrsknotenpunkt, an dem alle Fäden der Mobilität zusammenlaufen.

Für die neue Seilbahn von Burgstall nach Vöran seien die Bauarbeiten, die rund ein Jahr dauern, am Anlaufen, so Burger. Neu seien unter anderem zusätzliche Fahrten am Abend im Sommer des Citybusses Algund, der Liniendienst St. Gertraud-Weissbrunnsee oder zusätzliche Fahrten zwischen Partschins und Rabland, sagte Burger.

Die Bürgermeister hatten einige Anregungen für weitere Vorhaben in den kommenden Jahren. Ressortchef Valentino Pagani wies darauf hin, dass das Land für mehr Verkehrssicherheit drei Radarmessgeräte angekauft habe, die landesweit kostenlos für die Ordnungskräfte für Kontrollen an vielbefahrenen und unfallträchtigen Straßenabschnitten eingesetzt werden könnten.

stol