Donnerstag, 13. Dezember 2018

Stress, der schon die Kleinsten krank macht

Schule, Nachmittagskurs, Musikstunde, Fußballtraining – viele Kinder haben heute einen ausgefüllten Tagesplan, fast wie ein Erwachsener. Nicht verwunderlich also, dass bereits die Kleinen unter Überforderung und chronischem Stress leiden und darauf auch mit körperlichen oder seelischen Symptomen reagieren.

Foto: APA/DPA
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Die Psychologin und Mental- und Entspannungstrainerin Monika Niederstätter erzählt im Interview mit dem Tagblatt „Dolomiten“ von Ursachen, Zusammenhängen und Wegen aus der Stressfalle.

„Dolomiten“: Frau Niederstätter, sind heutzutage Kinder tatsächlich schon fast so gestresst und erschöpft wie Erwachsene? Warum ist das so?

Monika Niederstätter: Die Kinder von heute haben einen vollen Terminplan, werden vielseitig gefördert und gefordert. Dabei sind die Termine oft von außen vorgegeben. So lernen Kinder vielfach nur mehr schwer, die eigene Zeit selbst zu strukturieren und selbst positive Aktivitäten hervorzubringen. Die meisten Kinder haben oft viel zu wenig Zeit zum freien Spiel und können auch mit Langeweile nicht mehr umgehen. Bei Langeweile haben sie häufig sofort Zugang zu Fernsehen, Tablet, Smartphone und Computerspielen. Das macht inaktiv, beeinträchtigt die Kreativität und das soziale Lernen und führt bei vielen Kindern zu Erschöpfung.

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Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol