Donnerstag, 14. Juli 2016

Sturm beschert Feuerwehren zahlreiche Einsätze

Heftiger Nordwind hat am Mittwochabend dafür gesorgt, dass Feuerwehren in mehreren Südtiroler Ortschaften ausrücken mussten, um Schäden zu beseitigen. Großteils handelte es sich dabei aber nur um abgebrochene Äste bzw. umgestürzte Bäume.

Am Mittwochabend mussten mehrere Feuerwehren ausrücken, um abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume zu beseitigen, wie hier in der Lebenbergerstraße in Marling. - Foto: FFW Marling
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Am Mittwochabend mussten mehrere Feuerwehren ausrücken, um abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume zu beseitigen, wie hier in der Lebenbergerstraße in Marling. - Foto: FFW Marling

Ein Blick auf die Homepage des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren macht es deutlich: Zwischen 19 Uhr und Mitternacht gab es am Mittwochabend rund 20 Einsätze der Wehrleute vorwiegend im Burggrafenamt und im Raum Brixen.

Der Sturm, der über weite Teile unseres Landes blies, führte zu abgebrochenen Ästen und entsprechenden Behinderungen.

Im Burggrafenamt mussten die Freiwilligen Feuerwehren von Marling, Meran, Ober- und Untermais, Gratsch, Tirol, Algund, Burgstall, Kuens und Walten ausrücken, im Eisacktal waren es jene von Brixen, Schalders und Milland.

Unter anderem wurden die Wehren von Untermais und Meran gegen Mitternacht in die Maiastraße gerufen. Ein Baum war auf ein Wohnhaus gestürzt. Die Wehrmänner sicherten daher den Baum mittels Stahlseil und Hubzug. Der Gefahrenbereich wurde abgesperrt. Im Einsatz war auch die Stadtpolizei.

Kurz nach 20 Uhr ist am Mittwochabend in Meran ein großer abgebrochener Ast auf den Zebrastreifen an der Ecke Meinhardstraße/Andreas-Hofer-Straße (Höhe Praderplatz) gefallen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. - Foto: Alex Kaneppele

In der Maiastraße musste ein umgestürzter Baum gesichert werden. - Foto: Videoaktiv

Es bleibt kühl, aber das Wochenende wird warm und sonnig 

Laut Dieter Peterlin vom Landeswetterdienst ist in der vergangenen Nacht eine Kaltfront durchgezogen mit letzten Regenschauern, kurzzeitig ist die Schneefallgrenze bis auf etwa 2000 m gesunken.

Schnee mitten im Sommer: Dieses ungewöhnliche Bild bot sich am Donnerstagmorgen u.a. im Bereich Dantercepies oberhalb von Wolkenstein. - Foto: Hannes Runggaldier

Am Donnerstag wird das Wetter stabiler, mit Nordwind bleibt es aber relativ kühl mit nur maximal 14° in Sterzing bis 26° in Bozen. Kühl bleibt auch nochmals der Freitag, am Wochenende wird es wieder wärmer mit 30° und sehr sonnig.

stol

stol