Montag, 18. März 2019

Suche nach Rebecca wird auf See in Brandenburg fortgesetzt

Im Fall der vermissten Berliner Schülerin Rebecca sucht die Polizei nun auf dem Wolziger See in Brandenburg. Ermittler der Mordkommission und Diensthundeführer mit zwei Hunden seien dort auf einem Boot unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin am Montagvormittag in Berlin.

Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres 27 Jahre alten Schwagers im Berliner Ortsteil Britz aufgehalten.
Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres 27 Jahre alten Schwagers im Berliner Ortsteil Britz aufgehalten.

Taucher würden vorerst nicht eingesetzt. In Waldstücken nahe dem Wolziger See hatte die Polizei bereits nach der vermissten 15-Jährigen gesucht. Das Gewässer liegt in der Nähe der Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder). Dort war das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca am Morgen von deren Verschwinden sowie am Folgeabend erfasst worden war.

Rebeccas Verschwinden liegt nun auf den Tag genau vier Wochen zurück – und das Schicksal der 15-jährigen Schülerin Rebecca gibt der Berliner Polizei immer noch Rätsel auf. Ermittler einer Mordkommission arbeiten rund 1500 Hinweise ab, die bislang aus der Bevölkerung eingingen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres 27 Jahre alten Schwagers im Berliner Ortsteil Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Die Ermittler nehmen an, dass die Jugendliche das Haus nicht lebend verließ. Sie verdächtigen den Schwager, sie getötet zu haben. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Die Polizei hat bereits mehrfach Wälder in Brandenburg durchkämmt und mit Spezialgerät untersucht – ohne Erfolg. Die Ermittler versuchten mit den Hunden offenbar zu klären, wohin der tatverdächtige Schwager Rebeccas am Morgen ihres Verschwindens sowie am darauffolgenden Abend fuhr. Das Auto der Familie war zu den Zeiten auf der Autobahn 12 registriert worden. Dies hatte den Verdacht gegen den 27-jährigen Deutschen erhärtet. (STOL hat berichtet)

dpa

stol