Samstag, 05. November 2016

Süd- und Osttiroler nach Nacht am Berg gerettet

Drei Alpinisten aus Süd- und Osttirol haben die Nacht auf Samstag in der Südwand des Schrammachers in den Zillertaler Alpen verbringen müssen. Sie konnten von der Bergrettung und dem Polizeihubschrauber „Libelle“ in den frühen Morgenstunden geborgen werden, berichtete die Exekutive.

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Die drei hatten sich verstiegen und bei Einbruch der Dämmerung beschlossen, am Berg zu biwakieren.

Die drei Männer im Alter von 26, 28 und 29 Jahren waren am Freitag um 3.00 Uhr vom Valsertal in Nordtirol aus über die Geraer Hütte zur Nordwestwand des Schrammachers aufgestiegen. Sie wollten die Kletterroute „Diagonale“ durchklettern. Weil aber bereits zuvor zwei weitere Seilschaften in die Route eingestiegen waren, kamen die drei Alpinisten nicht schnell genug weiter und beschlossen bei Einbruch der Dunkelheit die Nacht am Berg zu verbringen.

Am Samstag gegen 8.00 Uhr setzten die Alpinisten schließlich einen Notruf ab und gaben an, sich in der Südwand des Schrammachers verstiegen zu haben. Fünf Männer der Bergrettung Ginzling wurden mit dem Polizeihubschrauber in das Gebiet geflogen. Sie mussten jedoch aufgrund der Witterung am sogenannten „Ameisenkopf“ auf einer Höhe von 2.600 Metern abgesetzt werden.

Von dort stiegen die Bergretter weiter in Richtung Schrammacher-Südwand auf und entdeckten schließlich die drei Alpinisten. Unter Anweisung der Bergretter konnten sich die drei Männer zum Wandfuß abseilen und ins Tal gebracht werden.

Alle drei Alpinisten blieben unverletzt.

apa

stol