Donnerstag, 26. April 2018

Südtirol immer noch Schlusslicht beim Impfen

Trotz Appell der Kinderärzte und Primare für Pädiatrie, trotz vieler Impfveranstaltungen und breiter Impfkampagnen: Südtirol ist und bleibt italienweit Schlusslicht bei den Durchimpfungsraten.

Südtirol bleibt italienweit Schlusslicht bei der Impfpquote.
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Südtirol bleibt italienweit Schlusslicht bei der Impfpquote. - Foto: © shutterstock

Das geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervor, die am Dienstag in Rom präsentiert wurden – Stand Ende Dezember 2017. „Bei uns ist viel kulturell bedingt. Impfungen sind ein sehr emotionales Thema, die Leute machen sich Sorgen und suchen sich Informationsquellen, die leider nicht korrekt sind“, sagt Dr. Alex Staffler, Primar für Neonatologie und Neugeborenenintensivmedizin am Bozner Krankenhaus.

Im italienweiten Regionen- bzw. Ländervergleich steht Südtirol nicht gut da. Liegt bei den Zweijährigen – geboren 2015 – italienweit die Durchimpfungsrate für die Sechsfach-Impfung bei 94,54 Prozent – die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent –, so kommt Südtirol nur auf 85,7 Prozent. 

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

D/lu

stol