Donnerstag, 25. August 2016

Südtiroler Helfer packen im Katastrophengebiet mit an

Am Donnerstagmorgen sind die Südtiroler Helfer im Katastrophengebiet angekommen und haben ihre Arbeit aufgenommen.

Ein Helfer in Amatrice, oder das, was von dem Dorf nach dem Beben übrig geblieben ist.
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Ein Helfer in Amatrice, oder das, was von dem Dorf nach dem Beben übrig geblieben ist. - Foto: © APA/AFP

Die Einsatzkräfte mit 13 Trümmerhunden und der Erkundungstrupp der Agentur für Bevölkerungsschutz trafen am frühen Morgen in Amatrice ein. Neben einem Mitglied des Weißen Kreuzes und zwei Mitgliedern des Roten Kreuzes ist auch Matteo Vischi von der Agentur für Bevölkerungsschutz Teil des Erkundungstrupps vor Ort.

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Matteo Vischi gehört zum Erkundungstrupps, der sich vor Ort ein Bild der Situation macht. - Foto: LPA/Agentur Bevölkerungsschutz

Gleich nach seiner Ankunft nahm Vischi Kontakt zu Vertretern der italienischen Zivilschutzbehörde und der Einsatzleitung vor Ort auf, um sich einen Überblick über Lage und Einsatzort zu verschaffen. „Hier sind schon sehr viele Helfer im Einsatz. Die Anzahl der Hilfsbedürftigen in Amatrice ist eher überschaubar“, berichtet Vischi aus Amatrice. Hinzu komme, dass es sich bei etlichen Häusern um Zweitwohnungen handele, weshalb deren Bewohner zu ihrem eigentlichen Wohnsitz zurückkehren konnten.

Derzeit sind sieben Hundeführer mit ihren Hunden in Amatrice bei der Trümmersuche beteiltigt, sechs bleiben in Bereitschaft.

Einige der Trümmerhunde, die im Erdbebengebiet nach Überlebenden suchen - Foto: LPA/Agentur Bevölkerungsschutz 

Hilfszug derzeit nicht im Einsatz

Der Hilfszug aus Südtirol ist bis jetzt noch nicht angefordert worden. „Wir sind nach wie vor in Bereitschaft und können bei Anfrage von Seiten der Nationalen Zivilschutzbehörde in kurzer Zeit aktiv werden“, sagt Rudolf Pollinger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Auf der Webseite der italienischen Zivilschutzbehörde sind neben News zur Lage im Katastrophengebiet auch grüne Nummern angeführt, unter denen betroffene Angehörige Informationen einholen können. Auch jene, die zugunsten des Erdbebengebiets spenden möchten, finden auf der Webseite die nötigen E-Mail-Kontakte der Regionen und eine Telefonnummer, über die man unbürokratisch zwei Euro spenden kann.

stol

stol