Montag, 20. Februar 2017

Südtiroler spenden für todkranken Hamed

Die Südtiroler haben ein großes Herz – und was im Fall von Hamed* über öffentliche Stellen nicht möglich ist, geht mit Hilfe engagierter Bürger.

Im Ex-Alimarket-Gebäude in Bozen Süd (im Bild) muss Hamed nun nicht mehr ausharren.
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Im Ex-Alimarket-Gebäude in Bozen Süd (im Bild) muss Hamed nun nicht mehr ausharren. - Foto: © D

Hamed* (*Namen von der Redaktion geändert) hat seine Heimat in Afghanistan schon vor 4 Jahren verlassen. Die Situation wurde einfach zu gefährlich für ihn, seine Familie hat er zurückgelassen. Seine Flucht führte ihn nach Italien. Schließlich strandete er, 38 Jahre alt, in Südtirol.

In Bozen angekommen, fiel den Freiwilligen sofort auf, wie schlecht es um die Gesundheit des Mannes bestellt war. Hamed hat Krebs – unheilbar. Magenkrebs und schon jede Menge Metastasen. Den Ärzten im Operationssaal blieb nichts übrig, als unverrichteter Dinge wieder zuzunähen. Eine Behandlung erscheint sinnlos, die Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgte am Donnertag. Doch wohin mit dem sterbenden Mann?

Hamed wurde zum Sterben in die Kältenotunterkunft ins Ex-Alimarket-Gebäude in Bozen Süd geschickt. Doch dank Spenden und Spendenzusagen der Südtiroler konnte für Hamed nun ein Zimmer im Haus Freinademetz angemietet werden. Das berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ in seiner Montag-Ausgabe.

stol/ih/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol