Von traditioneller bayerischer, bis hin zu mongolischer Volksmusik, von Liedern aus der Renaissance und dem Barock, bis hin zu moderner Pop-Musik, das Programm hatte einiges zu bieten – und da durfte die Südtiroler Zither-Szene natürlich nicht fehlen.<BR /><BR />Unter der Leitung von Reinhilde Gamper und Mara Vieider begannen 39 junge Zitherspieler aus den Musikschulen Klausen, Bruneck, Gröden, Ritten und Brixen sich bereits im Frühjahr dieses Jahres auf das Festival vorzubereiten. Um den eingeprobten Stücken den letzten Schliff zu verleihen, wurde mit Tamara Gamper auch Bodypercussion und Singen eingeübt.<BR /><BR />Voller Vorfreude, Aufregung und Motivation traten die Spieler am Freitag dem 30. September die lange Reise nach Hof an, für viele das erste Mal ohne Eltern und von zu Hause weg. Auch in Hof wurde weiter fleißig geprobt, ehe am Samstagvormittag die Generalprobe zu Ende ging.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="820973_image" /></div> <h3> Ein unvergessliches Erlebnis</h3> Und so standen am Samstagnachmittag um 14 Uhr, 39 Südtiroler, sowie einige deutsche und österreichische junge Zitherspieler auf der Bühne und musizierten sich die Seele vom Leib.<BR /><BR />Gespielt wurde unter anderem ein isländisches Volksmusikstück “Sesere Eeye“, aber auch moderne Popmusik wie “Viva la vida“ von Coldplay und “Auf uns“ von Andreas Bourani.<BR /><BR />Außerdem wurde Pixars Kurzfilm “Vogelschreck“ kreativ vertont. Das Ergebnis: tosender Applaus, stolze Zitherlehrerinnen und unvergessliche Erinnerungen. <BR /><BR />Der Weg ist das Ziel, wie man so schön sagt, und so wurde auch die Heimfahrt am Sonntag noch genossen. Nun blicken alle Beteiligten auf ein gelungenes Wochenende mit viel Spaß zurück, oder um es in den Worten des Zithervirtuosen und Professors der Hochschule für Musik und Theater München Georg Glasl auszudrücken: „Das Wochenende war ein Paukenschlag der Jugendarbeit!“