Dienstag, 23. Juni 2015

Todeshitze im Ramadan: Über 750 Menschen sterben in Pakistan

45 Grad Hitze in Pakistan – im Fastenmonat Ramadan sind diese Temperaturen für die Menschen besonders gefährlich. Die Krankenhäuser sind überfüllt, die Menschen sterben zu Hunderten.

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Eine extreme Hitzewelle hat in Pakistan binnen fünf Tagen mehr als 750 Menschen das Leben gekostet. Allein die Hafenstadt Karachi zählte seit dem Beginn des Fastenmonats Ramadan am vergangenen Freitag nach Behördenangaben mehr als 700 Hitzetote.

Seit Tagen herrschen in der Stadt Temperaturen um die 45 Grad. Andernorts in den Provinzen Sindh und Punjab starben nach Informationen von Rettungsorganisationen ebenfalls Dutzende Einwohner. Auch für Tiere ist die Hitzwelle eine große Belastung.

Inzwischen würden mehr als 10.000 Menschen in Krankenhäusern wegen eines Hitzschlags oder Erschöpfung behandelt, sagte Ijaz Afzal von der Gesundheitsbehörde. Die Opferzahl könne daher noch steigen. Im Ramadan essen und trinken gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts, die hohen Temperaturen sind für fastende Menschen besonders gefährlich.

dpa

stol