Sonntag, 01. September 2019

Tödliche Schüsse in Texas

Mit dem Gewaltverbrechen eines weiteren Todesschützen in den USA ist die Debatte über eine Reform des Waffenrechts neu entbrannt.

Der Zwischenfall begann laut Polizei mit einer Verkehrskontrolle Foto: APA (AFP/Getty)
Der Zwischenfall begann laut Polizei mit einer Verkehrskontrolle Foto: APA (AFP/Getty)

Nach dem erneuten Blutvergießen mit mindestens fünf Toten und mehr als 20 Verletzten in Texas forderten zahlreiche Politiker eine drastische Verschärfung der Regeln für den Verkauf von Schusswaffen - darunter mehrere Präsidentschaftsbewerber der Demokraten.

Der mutmaßliche Täter hatte am Samstagabend (Ortszeit) in den Städten Midland und Odessa aus einem Auto heraus offenbar wahllos um sich gefeuert, bevor ihn die Polizei schließlich erschoss. Bei dem mutmaßlichen Schützen handelt es sich um einen weißen Mann, dessen Alter die örtliche Polizei auf einer Pressekonferenz mit Mitte 30 angab. Sein Motiv war auch Stunden später unklar. Offen blieb zunächst auch, ob der mutmaßliche Einzeltäter zu den fünf Toten gehört.

Alles begann mit Verkehrskontrolle

Der Zwischenfall hatte laut Polizei mit einer normalen Verkehrskontrolle begonnen, bei der der Verdächtige plötzlich das Feuer auf einen Polizisten eröffnete. Danach sei er weiter nach Odessa gefahren, habe weiter um sich geschossen, dann sein Auto abgestellt und einen Lieferwagen der Post gekapert. Auf der weiteren Fahrt habe er sein blutiges Treiben fortgesetzt. Insgesamt wurden drei Polizisten verletzt.

Odessas Bürgermeister David Turner sagte dem Sender Fox News, der Schütze habe aus seinem Auto heraus auf ein Restaurant gefeuert und in einer Einkaufsgegend um sich geschossen. Schließlich erschoss ihn die Polizei auf dem Parkplatz eines Kinos.

apa/dpa

stol