Dienstag, 08. November 2016

Tot im Auto entdeckt: Fall Volgger zu den Akten

Ein Sturz oder aber ein Schlag mit einem stumpfen Gegenstand – beides könnte den Tod von Reinhold Volgger aus Terenten verursacht haben.

Auf diesem Parkplatz wurde die Leiche am 5. September entdeckt.
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Auf diesem Parkplatz wurde die Leiche am 5. September entdeckt.

Eindeutig lässt sich somit auch nach der Autopsie an dem 42-Jährigen nicht sagen, wodurch er sich das Schädelhirntrauma mit innerer Blutung zu gezogen hat. Hinweise auf einen Übergriff gibt es aber nicht – Staatsanwalt Axel Bisignano wird beantragen, den Fall zu den Akten zu legen.

Volgger starb im September

Die Staatsanwaltschaft hatte Mitte September dieses Jahres Ermittlungen aufgenommen (STOL hat berichtet). Damals war Reinhold Volgger unter rätselhaften Umständen zu Tode gekommen. Der 42-Jährige war am frühen Morgen des 5. September auf einem Parkplatz in Terenten tot in seinem Auto aufgefunden worden. Ermittelt wurde wegen Verdachts auf schwere Körperverletzung mit Todesfolge.

Wunde am Hinterkopf

Denn Volgger wies eine Wunde am Hinterkopf auf. Von der Stelle ist laut Autopsie die Hirnblutung mit tödlichen Folgen ausgegangen.

Die Wunde ist zwar sowohl mit einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand als auch mit einem Sturz nach hinten kompatibel. Doch weder im Gesicht noch am Körper wies Volgger Verletzungen auf, womit es keinen Hinweis auf einen Übergriff bzw. Kampf gibt.

stol/rc/D

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Einen ausführlichen Bericht zum Todesfall Reinhold Volgger lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol