Dienstag, 06. Oktober 2015

Tuberkulose: Überwachung in Südtirol soll verbessert werden

Weltweit erkranken und versterben dank des medizinischen Fortschrittes immer weniger Menschen an Tuberkulose. Um diese gefährliche Krankheit weiter einzuschränken, setzt die Südtiroler Landesregierung mit ihrem heutigem Beschluss (6. Oktober) die gesamtstaatlichen Richtlinien sowie eine Reihe von Vorsorgemaßnahmen um.

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Foto: © shutterstock

Neun Millionen Menschen sind im Jahr 2013 weltweit neu an Tuberkulose erkrankt, 1,5 Millionen sind daran verstorben.

Wenngleich vor allem Asien und Afrika von dieser gefährlichen Krankheit betroffen sind, wird in Südtirol in Anlehnung an die gesamtstaatlichen Richtlinien die Überwachung für eine Einschränkung der Tuberkulose verbessert: Im vergangenen Jahr 2014 sind in Südtirol 52 Fälle dieser Krankheit neu aufgetreten.

Mit dem Beschluss der Landesregierung am Dienstag werden daher die Überwachungsaktivitäten verstärkt und die Datenflüsse in Bezug auf die Labormeldungen, Behandlungsergebnisse, Umfeldkontrollen und Arzneimittelresistenzen intensiviert.

"Eine gute Vorsorge und eine effiziente Vernetzung aller beteiligten Dienste sind Voraussetzung dafür, diese gefährliche Krankheit weiter einzuschränken", unterstreicht Gesundheitslandesrätin Martha Stocker. Zudem sollen eine einmalige Fortbildung für Allgemeinmediziner angeboten und eine Risikobewertung in den Krankenhäusern vorgenommen werden.

stol

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