Beim trächtigen Mutterschaf, dessen Kadaver etwa 15 Meter neben dem Wohnhaus lag, wurde der für Wölfe typische Kehlbiss festgestellt. Das junge Schaf, das etwa zur Hälfte aufgefressen wurde, lag etwa 500 Meter vom Wohnhaus entfernt auf einem Wanderweg. <BR /><BR />„Wanderer haben es gefunden und uns Bescheid gegeben“, sagt Schafzüchter Christoph Tribus, der Bauer am Hauserhof. „Am gerissenen Mutterschaf sieht man, dass den Wolf die Nähe zum Wohnhaus nicht gestört hat. Bei unserer Hofstelle führen 2 Wanderwege vorbei.“<BR /><BR />Insgesamt weideten in dieser Nacht 12 Schafe am Hauserhof in Vellau. „Die restlichen 10 Tiere hat der Wolf zum Glück in Ruhe gelassen, wir haben an keinem dieser Schafe Verletzungen festgestellt“, berichtet der Bauer erleichtert. Beamte der Meraner Forststation und des Landesamtes für Jagd und Fischerei waren vor Ort und haben die 2 Kadaver begutachtet. <BR />