Dienstag, 19. September 2017

Verdacht des versuchten Mordes und Suizids in Klagenfurt

In der Kärntner Hauptstadt Klagenfurt soll ein 23-jähriger Mann am Montagabend einer 18-jährigen Frau mit Messerstichen schwere Verletzungen zugefügt und sich wenig später selbst das Leben genommen haben. Dies berichtete die Kärntner Polizei Dienstag früh. Die junge Frau konnte noch selbst Hilfe holen und wurde in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert.

Die 18-Jährige wurde schwer verletzt, der Verdächtiger ist tot. - Foto: APA
Die 18-Jährige wurde schwer verletzt, der Verdächtiger ist tot. - Foto: APA

Der Mann - ein ehemaliger Freund der 18-Jährigen - soll laut Polizei bei dem vor einer Schule geparkten Pkw der jungen Frau auf diese gewartet haben. Als sie gegen 21.55 Uhr das Gebäude verließ, kam es zunächst zu einer kurzen verbalen Auseinandersetzung. Dann stach der Mann laut Polizeibericht mit einem Messer mehrmals in den Rücken, in die Brust und in den Bauchbereich der Frau.

Der 23-Jährige flüchtete, die 18-Jährige schaffte es noch ins Schulgebäude, wo ihr Erste Hilfe geleistet wurde und die Einsatzkräfte verständigt wurden. Sie wurde anschließend von der Rettung ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert.

Hintergründe noch unklar

Nach dem Mann wurde eine Sofortfahndung eingeleitet, an der auch das EKO Cobra sowie die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) beteiligt waren. Der Tatverdächtige wurde schließlich an seiner Wohnadresse tot aufgefunden. Er dürfte vom Balkon seiner Wohnung im achten Stock des Hauses gesprungen sein, so die Polizei.

Die näheren Hintergründe und weiteren Umstände der Tat sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Diese werden von Beamten des Landeskriminalamtes Kärnten geführt.

apa

stol