Sonntag, 10. Dezember 2017

Verkehrskollaps auf A22: Touristen stauen sich gen Süden

So schön das verlängerte Wochenende zu Mariä Empfängnis auch war, so mühsam ist es, nach den Feiertagen wieder zurückzukehren. Auf Südtirols Straßen machte sich die Urlauberrückreise am Sonntag jedenfalls vor allem gen Süden stark bemerkbar. Bis nach Verona ging es im Schneckentempo vorwärts.

Der Blick auf die Livecams der A22 im Abschnitt Bozen Nord um 12 und um 17.30 Uhr.
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Der Blick auf die Livecams der A22 im Abschnitt Bozen Nord um 12 und um 17.30 Uhr.

Ob das der Ausflug auf Südtirols Christkindlmärkte und Skipisten wert war? Die hiesigen Touristiker sollten es hoffen. Denn die Rückreise vom Ferienwochenende in Südtirol geriet für die Urlauber und Besucher des Südens am Sonntag zu einer Geduldsprobe. Der einsetzende Schneefall am Abend trug das seine dazu bei. 

Verkehrsinfo der A22. Rot bedeutet Stau. 

Dichter Verkehr hießt es auf der Homepage der Brennerautobahn bereits am Sonntagmittag. Besonders gen Süden ab Bozen Nord war Geduld gefragt. Bis Affi kam es abschnittsweise zu Kolonnenverkehr und Staus. Für den Abschnitt Bozen-Trient wurden teilweise Fahrzeiten von 210 Minuten angegeben. 

Der Blick auf die A22 um 17:30 Uhr im Abschnitt Neumarkt. - Foto: Livecam A22

Und auch auf der Brennerstaatsstraße in Richtung Süden zwischen Blumau und Bozen und ab Leifers kam es abschnittsweise Kolonnenverkehr und Stau wegen Überlastung. Das selbe galt im Pustertal in Richtung Brixen zwischen Percha und der Autobahneinfahrt Brixen/Vahrn.
Auch die Abreise aus Gröden und dem Gadertal gestaltete sich zeitaufwändig. Zwischen St. Christina und St. Ulrich sowie an der Ausfahrt des Gadertales ging es nur im Schrittempo weiter. 

stol/ker

stol