Freitag, 11. August 2017

Vogelgrippe: Philippinen töten 400.000 Tiere

Auf den Philippinen ist erstmals die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Nun sollen 400.000 Tiere getötet werden.

50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila seien rund 37.000 Hühner, Enten und Wachteln verendet.
50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila seien rund 37.000 Hühner, Enten und Wachteln verendet. - Foto: © shutterstock

Um eine Ausbreitung der Virusinfektion zu verhindern, werde die Regierung rund 400.000 Vögel in einem Radius von einem Kilometer um betroffene Geflügelhöfe keulen lassen. Bisher seien keine Übertragungen auf Menschen bekannt.

Bei dem Ausbruch auf 6 Geflügelhöfen in der Provinz Pampanga rund 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila seien rund 37.000 Hühner, Enten und Wachteln verendet, sagte Landwirtschaftsminister Emmanuel Pinol.

Das Ministerium stoppte die Ausfuhr von Geflügelprodukten von der nördlichen Insel Luzon, auf der sich auch die Provinz Pampanga befindet, in andere Teile des Landes. Experten sollen nun klären, wie das Virus eingeschleppt wurde, hieß es weiter.

Mögliche Ursache seien Zugvögel oder aus China eingeschmuggelte Enten.

apa/dpa

stol