1822 – während Brasilien seine Unabhängigkeit von Portugal erklärt, und der Franzose Champollion den Stein von Rossette entziffert und das Geheimnis der Hieroglyphen lüftet – erblickt Peter Mitterhofer als 1. von 9 Kindern des Peter Mitterhofer und der Anna Gschwenter das Licht der Welt. <BR /><BR />200 Jahre sind seitdem vergangen, in denen die Welt sich in rasanter Geschwindigkeit verändert hat, in denen die Industrie dem ruralen Raum mehr und mehr Boden entzieht, und eine technische Entwicklung ohne Gleichen unser aller Leben verändert – zum Positiven hin zu mehr Komfort aber auch mit allen negativen Begleiterscheinungen, welche heute wieder vermehrt die Sehnsucht nach „der guten alten Zeit“ in uns erwecken. <BR /><BR /><b>Peter Mitterhofer wirkte bei technischen Neuerungen mit</b><BR /><BR />Peter Mitterhofer, ein schlichter Tischler und Zimmermann aus dem kleinen Dorf Partschins hat diese Zeit entscheidend mitgeprägt: mit seinem Gedanken, durch seine Erfindung, die Schreibmaschine, das Leben leichter, einfacher zu machen, war Mitterhofer mittendrin im allgemeinen Sog der vielen technischen Neuerungen, welche die 2. Industriellen Revolution hervorbringen sollte. <BR /><BR />Er hat – wie viele andere auch - die Zeichen der Zeit erkannt und seinen Beitrag dazu geleistet. Wenn auch seine beiden Fußmärsche bis nach Wien, bei denen er Kaiser Franz Joseph seine Erfindung präsentiert, letztendlich erfolglos blieben und er – bitter enttäuscht – mit ansehen musste, wie sich Schreibmaschinen aus den USA kommend bei uns verbreitet haben, so hat er doch auf seine Weise diese Zeit des Umbruchs mitgetragen und mitgestaltet.